schreibpädagogik in österreich
5. Mai 2008 von christof
wer am gestrigen abend den tatort in der ard gesehen hat, der konnte einen wunderbaren einblick in den wiener schmäh erhalten. eine der schönsten szenen (sprachlich gesehen) war, als es anfing zu schneien und der ältere wiener polizeibeamte zum fenster hinausschaute und meinte “jötzt tuuschens glaich”. nach kurzer denkpause wurde mir klar, was gemeint war, “jetzt bauen sie gleich einen unfall” und schon wurde für nichtösterreicher auch im tatort eine kleine erklärung gegeben.
dieser ausschnitt zeigt schon, dass die österreichische sprache manches schmankerl für nichtösterreicher bereit hält. diese vielfalt und noch viel mehr greift die österreichische schreibpädagogik auf. zum einen gibt es das angebot von evelyn brandt und http://www.li-li.at, das hier schon häufiger erwähnt wurde.
aber es gibt auch in der bundeshauptstadt wien eine größere vereinigung, die sich der ausbildung zu schreibpädagogInnen widmet. der “boes - berufsverband österreichischer schreibpädagogInnen” bietet ein reichhaltiges angebot an fortbildungsmöglichkeiten, die sowohl einzeln, als auch im modulpaket wahrgenommen werden können. und es gibt in diesem zusammenhang einen zusammenschluss der schreibpädagoginnen in österreich, etwas, das in deutschland noch ein wenig zu schaffen macht.
weitere informationen sind auf folgender seite zu finden: http://www.schreibpaedagogik.com/index.htm