wendet man sich seiner eigenen biografie zu und hat dabei keine eigenen tagebücher zur hand, dann kann man bei den überlegungen, wann denn genau was passiert ist, ganz schön ins stolpern kommen. oder haben sie noch in erinnerung wann ihre eltern das vollkommen orangefarbene zimmer aus den 70ern frisch gestrichen haben. nun gut, das mag [...]
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was es kaum gibt, aber sehr interessant sein könnte, sind lebensgeschichten, die sich nicht nur über eine generation erstrecken, sondern über mehrere. es gab mal interviews in zeitschriften mit drei generationen. also zum beispiel großmutter, mutter und tochter. wie wäre es, wenn die drei generationen jeweils biografisches schreiben praktizieren würden? das interessante daran wären die [...]
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Posted in biografie, biografisches schreiben, kommunikation, positionen, schreiben, Getagged biografie, biografisches schreiben, homosexualität, politik, psychologie, soziologie on 3. Mai 2008 | Keine Kommentare »
biografien bleiben eine gratwanderung. ob es sich um die eigene oder die biografie anderer handelt spielt dabei keine rolle. hat doch jeder mensch seine kleinen, manches mal auch größeren geheimnisse, die deshalb geheimnisse sind, da sie nicht preisgegeben werden. wer entscheidet denn nun, ob sie in einer biografie auftauchen sollten?
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Posted in biografie, blog, kommunikation, positionen, schreiben, Getagged 1968, biografie, kreatives schreiben, literatur, politik, schreiben, soziologie on 1. Mai 2008 | Keine Kommentare »
heute ist einer dieser tage, die eine politische bedeutung haben. als “tag der arbeit”, soll er an die erkämpfung der rechte der arbeitnehmer erinnern. dass dies inzwischen ein wenig altbacken wirkt, da sich auf der einen seite arbeitnehmer wieder kapitalistischen goldgräberstimmungen gegenüber sehen und auf der anderen seite die gewerkschaften meist kein interesse mehr an [...]
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Posted in biografie, biografisches schreiben, kommunikation, lernen, lesen, Getagged biografie, biografisches schreiben, datenbank, internet, web 2.0, wissenschaft on 30. April 2008 | Keine Kommentare »
die welt besteht aus datenbanken. diesen eindruck gewinnt man zumindest wenn man den werkzeugkasten der “hochschulbibliothekszentrum des landes nordrhein-westfalen” aufruft. ob biografien von australischen wissenschaftlern oder wichtige personen im sächsischen bergbau, zu allen gibt es datenbanken und biografien. manchmal sind es nur kurzbiografien, manchmal beinahe vollständige bücher.
was nun mit diesen vielen informationen machen? nun, man [...]
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bei der betrachtung der eigenen biografie spielt die eigene politische grundhaltung, die für mich geltende gesellschaftstheorie eine rolle. auch wenn ich mich bemühe, die betrachtungen nicht politisch werden zu lassen, fließt doch immer wieder mein aktuelles menschenbild ein. und dieses hat sich entwickelt. soll heißen, selbst wenn ich im laufe meines lebens nie zur wahl [...]
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ganze kriegsgenerationen, jung und alt, haben lang geschwiegen über das, was ihnen begegnete, was erlebten, was sie taten. die 68er versuchten bestandteile der erinnerungen ihrer eltern freizulegen und haben etliches zu tage gefördert. hauptsächlich ging es um die täter in der gesellschaft. erst jahrzehnte später erinnerte man sich der opfer und der kinder. der kinder [...]
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stellen sie sich vor, sie gehen in einen buchladen, stöbern ein wenig durch die regale und entdecken, dass eine ihrer besten freundinnen ein buch geschrieben hat. sie kaufen sich das buch natürlich sofort und fangen an zuhause zu lesen. nach zwanzig seiten stellen sie fest, dass sich das buch um ihre freundschaft dreht. sie lesen [...]
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Posted in biografie, blog, kommunikation, lernen, lesen, positionen, schreiben, Getagged biografie, blog, cluster, humor, kommunikationswissenschaften, philosophie, soziologie, web 2.0 on 21. April 2008 | Keine Kommentare »
die virtuelle welt ordnet unser wissen neu. dabei gibt es vorreiter, die seit jahren schon dabei sind, wissen zu vernetzen und anderen zugänglich zu machen. einer der unübersehbaren vorreiter ist beat döbeli honegger.
wer seine homepage besucht findet viel und sollte sich auf das spiel einlassen in die wissenwelt einzutauchen. denn die seite vereint durch links, [...]
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“er raufte sich die haare und sah ihm nach.” so sieht eine geschriebene emotion aus, ein gefühl, das nur umrissen wird. dem leser dieses einen satzes bleibt es überlassen, sich zu fragen, wie der auslöser aussehen könnte. was war passiert?
hier wird es spannend und wäre eine umfrage wert, was sich jede(r) einzelne für einen hintergrund [...]
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irrtum, irrtum, nicht einer der autoren dieses blogs wird sich in selbstbetrachtungen über seinen schreibprozess ergehen. sondern er möchte dazu aufrufen, sich eigene gedanken über die individuellen gründe des schreibens zu machen. ohne “selbsterkenntnis” kann sich das schreiben schwer gestalten.
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anhand von autobiografien berühmter persönlichkeiten wird gerne darüber diskutiert, ob das, was sie schildern auch der wahrheit entspricht, oder ob sie den rückblick auf ihr leben beschönigen.
nun unterscheidet sich die autobiografie von bill clinton gravierend von meinen eigenen biografischen schilderungen. der buchvertrag von clinton verlangte schon im vorfeld eine millionenauflage. hier kann damit gerechnet werden, [...]
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Posted in biografie, gruppen, lernen, positionen, schreiben, schreibpädagogik, Getagged biografisches schreiben, kreatives schreiben, psychologie, schreiben, schreibpädagogik on 8. April 2008 | Keine Kommentare »
die schreibpädagogik versucht dazu anzuregen, mit hilfe verschiedener techniken, die kreative und biografische ader des eigenen schreibens freizulegen. das ist ein schöner vorsatz, der mal mehr, mal weniger umgesetzt werden kann. aber das ist ja das individuelle am schreiben. aber mancher zeitgenosse möchte sich damit nicht zufrieden geben und begibt sich auf die suche seiner [...]
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schriftstellerInnen haben oft tagebuch geschrieben. und waren sie verstorben wurden die täglichen eintragungen oft veröffentlicht. ebenso die briefwechsel. um die schreibenden noch ein wenig transparenter zu machen, die entstehung ihrer werke nachvollziehen zu können. das web 2.0 eröffnet da neue möglichkeiten, auch für die schreibenden. das tagebuch in beinahe-echtzeit ins netz zu stellen. doch schaut [...]
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manchmal begegnen einem bücher, die die gratwanderung zwischen extrem lustig und extrem traurig schaffen. das buch “extrem laut und unglaublich nah” von jonathan safran foer gehört für mich dazu. neben dieser eigenschaft zeigt das buch aber auch noch andere stärken. es gibt den anschein, dass es sich um eine reale biografie handle, oder besser geschrieben, [...]
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