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Archiv für die Kategorie ‘positionen’

 
jugendliche und junge erwachsene werden von der älteren generation gern beschimpft. zur zeit mithilfe der pisa-studien, mit dem vorwurf der verantwortungslosigkeit und der internet-sucht. dabei stellt sich, wenn man genauer hinschaut heraus, dass diese beschimpfung immer schon so war. findet sich zum beispiel in meinem bücherregal das buch “beschäftigungen für die jugend aller stände zur [...]

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ein französischer philosoph in der tradition von michel foucault setzt sich mit den konsequenzen der medialen entwicklungen für die gesellschaft auseinander. dabei wird es teilweise sehr grundsätzlich, psychoanaltytisch und verstiegen. aber insgesamt ein sehr interessantes buch, das die grundlage für weitere betrachtungen legen soll.
bernard stiegler verbindet in seinem buch “logik der sorge. verlust der aufklärung [...]

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eine untersuchung brachte es an den tag, die jugend nutzt das internet nicht so, wie es sich die erwachsenen wünschen würden. oder anders formuliert, die jugend geht mit dem web 2.0 und den recherchemöglichkeiten nicht so locker um, wie manche mythen glauben machen. eine untersuchung im auftrag der “british library” zeigte “schockierendes”.
die jugend, auch “generation [...]

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der name “web 2.0″ erweckt den eindruck, es handle sich um ein computerprogramm, das die nächste stufe erreicht hat, das verändert und ausgebaut wurde. so kann man es sehen, wenn man betrachtet, welche rasend schnell entwicklung das internet genommen hat. und vor allen dingen, es ist davon auszugehen, dass es sich dabei noch nicht um [...]

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es kann einem passieren, dass man sich auf eine party unter freunden begibt, sich wunderbar amüsiert, tanzt, trinkt und flirtet. und drei tage später findet man sein bild unter flickr oder myspace wieder. man hat dieser veröffentlichung nicht zugestimmt. spricht man den freund an, der die bilder ins web 2.0 gestellt hat und bittet ihn, [...]

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biografien bleiben eine gratwanderung. ob es sich um die eigene oder die biografie anderer handelt spielt dabei keine rolle. hat doch jeder mensch seine kleinen, manches mal auch größeren geheimnisse, die deshalb geheimnisse sind, da sie nicht preisgegeben werden. wer entscheidet denn nun, ob sie in einer biografie auftauchen sollten?

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zum heutigen “internationalen tag der pressefreiheit” ein paar gedanken zu den beschränkungen des bloggens. gestern waren in der süddeutschen zeitung verschiedene beiträge von bloggerInnen aus ländern zu lesen, in denen die pressefreiheit stark eingeschränkt ist. und hier die seite von “reporter ohne grenzen” mit aktuellen daten zur presse(un)freiheit: http://www.reporter-ohne-grenzen.de/

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hier an diesem ort wurde schon konstatiert, dass das biografische schreiben und eigentlich das schreiben an sich ohne subjektiven anteil nicht funktionieren kann. doch sieht das beim kreativen schreiben auch so aus?

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heute ist einer dieser tage, die eine politische bedeutung haben. als “tag der arbeit”, soll er an die erkämpfung der rechte der arbeitnehmer erinnern. dass dies inzwischen ein wenig altbacken wirkt, da sich auf der einen seite arbeitnehmer wieder kapitalistischen goldgräberstimmungen gegenüber sehen und auf der anderen seite die gewerkschaften meist kein interesse mehr an [...]

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das kreative schreiben soll erst einmal eins, die kreativität fördern und spaß machen. doch dann kommt, der oft lästige nächste schritt. wie klingt das in den ohren anderer, was ich geschrieben habe? ganz fürchterlich, oder doch ein wenig amüsant, vielleicht zu getragen oder trieft das schmalz aus allen ecken?

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bei der betrachtung der eigenen biografie spielt die eigene politische grundhaltung, die für mich geltende gesellschaftstheorie eine rolle. auch wenn ich mich bemühe, die betrachtungen nicht politisch werden zu lassen, fließt doch immer wieder mein aktuelles menschenbild ein. und dieses hat sich entwickelt. soll heißen, selbst wenn ich im laufe meines lebens nie zur wahl [...]

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wie streng zeiten sind, lässt sich manchmal an der mode ablesen. das korsett wurde in zeiten getragen, in denen frauen sich im wahrsten sinne zusammenzureißen hatten, auch wenn mit verschnürungen weitergeholfen werden musste.
zur zeit wird an die 68er erinnert, die sicherlich nur der anfang der frauenemanzipation sein konnten, da auch zu dieser zeit noch die [...]

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in den letzten tagen erschienen in den deutschen tageszeitungen ganzseitige anzeigen, die dazu aufriefen, das urheberrecht zu schützen. unterzeichnet waren die anzeigen von vielen künstlern und künstlerinnen. sie sehen das übel im internet, das das copyright nicht ernst nimmt.
ist das wirklich so? sieht es nicht eher so aus, dass die vertretung von künstlerInnen bei uns [...]

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interessant, wie klatsch und tratsch sich in geschriebener form generieren, wenn sie ins internet gelangen. früher wurden die lästereien über den gartenzaun oder in der kantine ausgetauscht. heute finden sie sich in blogs und foren wieder.

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regelmäßige leserInnen dieses blogs haben sicherlich schon festgestellt, dass eine meiner haus- und hofzeitungen die sz ist. sie bietet in letzter zeit einen vorteil, sie verbindet ihre journalistische berichterstattung mit betrachtungen zum internet, zum datenschutz und zum literarischen.
heute sei eine kleine, teilweise amüsante rubrik vorgestellt, die sich einmal die woche den bewegungen im web widmet. [...]

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eine menge. schreibpädagogik im internet kann nicht mit schreibpädagogik in der schreibgruppe gleichgesetzt werden. dafür sind die unterschiede zu groß. was nicht heißen soll, dass schreibpädagogik im web 2.0 überflüssig sein muss. sie ist nur anders.

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als das internet sich langsam etablierte, schwärmte ein teil der gründer von der basisdemokratischen struktur des neuen mediums und von den vielen möglichkeiten. doch im laufe der jahre zeigte sich, dass auch im netz der markt, die politik und macht eine immer größere rolle spielen.
dennoch ist das internet und sind im speziellen die weblogs, immer [...]

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stellen sie sich vor, sie gehen in einen buchladen, stöbern ein wenig durch die regale und entdecken, dass eine ihrer besten freundinnen ein buch geschrieben hat. sie kaufen sich das buch natürlich sofort und fangen an zuhause zu lesen. nach zwanzig seiten stellen sie fest, dass sich das buch um ihre freundschaft dreht. sie lesen [...]

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virtuelle welten verändern das schreibverhalten. es wird getippt, nicht auf dem lottoschein, auf der tastatur. das geht bei gewisser übung schneller und wird zum beispiel als “unicode (utf-8)” von jedem computer verstanden. ja durch die schrift können ganze abläufe programmiert werden.
wie viele zeitungen (tages- oder wochen-) hat auch die süddeutsche in den letzten jahren ableger [...]

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technische abläufe zu beschreiben ist nicht einfache. noch schwerer fällt vielen einen wortschatz für dienstleistungen zu finden. wenn das ganze dann auch noch visuell aufbereitet wird, dann kann schon gehörige verwirrung entstehen. meister im fach der verwirrung und technisierten sprache sind die berliner verkehrsbetriebe (bvg), zwei unübertroffene beispiele für eine sprache, die kein mensch versteht [...]

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