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Getaggte Beiträge ‘biografisches schreiben’

 
jugendliche und junge erwachsene werden von der älteren generation gern beschimpft. zur zeit mithilfe der pisa-studien, mit dem vorwurf der verantwortungslosigkeit und der internet-sucht. dabei stellt sich, wenn man genauer hinschaut heraus, dass diese beschimpfung immer schon so war. findet sich zum beispiel in meinem bücherregal das buch “beschäftigungen für die jugend aller stände zur [...]

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wendet man sich seiner eigenen biografie zu und hat dabei keine eigenen tagebücher zur hand, dann kann man bei den überlegungen, wann denn genau was passiert ist, ganz schön ins stolpern kommen. oder haben sie noch in erinnerung wann ihre eltern das vollkommen orangefarbene zimmer aus den 70ern frisch gestrichen haben. nun gut, das mag [...]

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schreibgruppen zu planen ist auch schon ein kreatives unterfangen. man kann sich viele schreibspiele und schreibaufgaben einfallen lassen und die möglichkeiten scheinen unbegrenzt. doch es gibt tage und zeiten, in denen einem einfach nichts einfallen möchte. hier kann das buch von katrin girgensohn und ramona jakob “66 schreibnächte - anstiftung zur literarischen geselligkeit. ein praxisbuch [...]

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was es kaum gibt, aber sehr interessant sein könnte, sind lebensgeschichten, die sich nicht nur über eine generation erstrecken, sondern über mehrere. es gab mal interviews in zeitschriften mit drei generationen. also zum beispiel großmutter, mutter und tochter. wie wäre es, wenn die drei generationen jeweils biografisches schreiben praktizieren würden? das interessante daran wären die [...]

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wenn man sich das genau betrachtet, dann ist der begriff schreibpädagogik ein seltsamer. es ist nicht zu verstehen, was er beschreiben will. denn einmal vorausgesetzt, dass es nicht um die schulung von  kindern geht, denen das schreiben und die schrift beigebracht werden sollen, dann fragt man sich, was soll er bedeuten?
es zeigt sich, dass ein [...]

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biografien bleiben eine gratwanderung. ob es sich um die eigene oder die biografie anderer handelt spielt dabei keine rolle. hat doch jeder mensch seine kleinen, manches mal auch größeren geheimnisse, die deshalb geheimnisse sind, da sie nicht preisgegeben werden. wer entscheidet denn nun, ob sie in einer biografie auftauchen sollten?

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die welt besteht aus datenbanken. diesen eindruck gewinnt man zumindest wenn man den werkzeugkasten der “hochschulbibliothekszentrum des landes nordrhein-westfalen” aufruft. ob biografien von australischen wissenschaftlern oder wichtige personen im sächsischen bergbau, zu allen gibt es datenbanken und biografien. manchmal sind es nur kurzbiografien, manchmal beinahe vollständige bücher.
was nun mit diesen vielen informationen machen? nun, man [...]

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bei der betrachtung der eigenen biografie spielt die eigene politische grundhaltung, die für mich geltende gesellschaftstheorie eine rolle. auch wenn ich mich bemühe, die betrachtungen nicht politisch werden zu lassen, fließt doch immer wieder mein aktuelles menschenbild ein. und dieses hat sich entwickelt. soll heißen, selbst wenn ich im laufe meines lebens nie zur wahl [...]

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ganze kriegsgenerationen, jung und alt, haben lang geschwiegen über das, was ihnen begegnete, was erlebten, was sie taten. die 68er versuchten bestandteile der erinnerungen ihrer eltern freizulegen und haben etliches zu tage gefördert. hauptsächlich ging es um die täter in der gesellschaft. erst jahrzehnte später erinnerte man sich der opfer und der kinder. der kinder [...]

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stellen sie sich vor, sie gehen in einen buchladen, stöbern ein wenig durch die regale und entdecken, dass eine ihrer besten freundinnen ein buch geschrieben hat. sie kaufen sich das buch natürlich sofort und fangen an zuhause zu lesen. nach zwanzig seiten stellen sie fest, dass sich das buch um ihre freundschaft dreht. sie lesen [...]

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berlin ist eine großstadt. gleichzeitig wirkt berlin aber wie die vernetzung vieler kleinstädte (kieze). das macht die großstadt gemütlicher und menschlicher, manchmal auch muffiger.
eine der schönen seiten der kleinstädterei sind die vielen menschen, die sich für eine positive stadtentwicklung engagieren (und zum beispiel nächstes wochenende für die schließung des flughafen tempelhof stimmen). dazu gehört auch [...]

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in der neuen ausgabe von “geo” erscheint eine reportage über das schreiben von erinnerungsbüchern (memory-books) von hiv-positiven eltern für ihre kinder in afrika (http://www.geo.de). mit diesen büchern versuchen die eltern ihren kindern die geschichte der eigenen familie, eine erinnerung an ihre eltern und traditionen zu vermitteln.
die bücher werden sehr verschieden gestaltet, auch die inhalte sind [...]

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neben dem masterstudiengang für kreatives und biografisches schreiben an der alice-salomon-fachhochschule gibt es in berlin seit vielen jahren eine institution an der kreatives schreiben gelernt werden kann.
das institut für kreatives schreiben (iks) bildet zum beispiel poesiepädagogInnen aus. oder es besteht die möglichkeit eine fortbildung im biografischen schreiben zu absolvieren. unter den dozentInnen finden sich viele [...]

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“er raufte sich die haare und sah ihm nach.” so sieht eine geschriebene emotion aus, ein gefühl, das nur umrissen wird. dem leser dieses einen satzes bleibt es überlassen, sich zu fragen, wie der auslöser aussehen könnte. was war passiert?
hier wird es spannend und wäre eine umfrage wert, was sich jede(r) einzelne für einen hintergrund [...]

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anhand von autobiografien berühmter persönlichkeiten wird gerne darüber diskutiert, ob das, was sie schildern auch der wahrheit entspricht, oder ob sie den rückblick auf ihr leben beschönigen.
nun unterscheidet sich die autobiografie von bill clinton gravierend von meinen eigenen biografischen schilderungen. der buchvertrag von clinton verlangte schon im vorfeld eine millionenauflage. hier kann damit gerechnet werden, [...]

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die schreibpädagogik versucht dazu anzuregen, mit hilfe verschiedener techniken, die kreative und biografische ader des eigenen schreibens freizulegen. das ist ein schöner vorsatz, der mal mehr, mal weniger umgesetzt werden kann. aber das ist ja das individuelle am schreiben. aber mancher zeitgenosse möchte sich damit nicht zufrieden geben und begibt sich auf die suche seiner [...]

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schriftstellerInnen haben oft tagebuch geschrieben. und waren sie verstorben wurden die täglichen eintragungen oft veröffentlicht. ebenso die briefwechsel. um die schreibenden noch ein wenig transparenter zu machen, die entstehung ihrer werke nachvollziehen zu können. das web 2.0 eröffnet da neue möglichkeiten, auch für die schreibenden. das tagebuch in beinahe-echtzeit ins netz zu stellen. doch schaut [...]

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einer der begründer des masterstudiengangs für biografisches und kreatives schreiben an der alice-salomon-fachhochschule in berlin ist lutz von werder. er wird aber vielen auch bekannt sein aus seinen verschiedenen büchern zum kreativen schreiben, bis zu seinem “lehrbuch des kreativen schreibens”, das sowohl den fachlichen hintergrund der schreibpädagogik bietet, als auch eine vielzahl von schreibideen und [...]

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manchmal begegnen einem bücher, die die gratwanderung zwischen extrem lustig und extrem traurig schaffen. das buch “extrem laut und unglaublich nah” von jonathan safran foer gehört für mich dazu. neben dieser eigenschaft zeigt das buch aber auch noch andere stärken. es gibt den anschein, dass es sich um eine reale biografie handle, oder besser geschrieben, [...]

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es seien noch ein paar anmerkungen zu den biografien im netz gemacht. tagebücher als blogs bergen meiner ansicht nach zwei gefahren in sich, die nicht unterschätzt werden sollten. die eine besteht darin, dass die binäre abfassung von tagebüchern nur so lang existent ist, so lang sie nicht gelöscht wird. also sollte sie parallel ausgedruckt werden, [...]

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