Posted in blog, kommunikation, lesen, positionen, Getagged internet, medien, philosophie, psychologie, soziologie, verantwortung, web 2.0 on 12. Mai 2008 | Keine Kommentare »
ein französischer philosoph in der tradition von michel foucault setzt sich mit den konsequenzen der medialen entwicklungen für die gesellschaft auseinander. dabei wird es teilweise sehr grundsätzlich, psychoanaltytisch und verstiegen. aber insgesamt ein sehr interessantes buch, das die grundlage für weitere betrachtungen legen soll.
bernard stiegler verbindet in seinem buch “logik der sorge. verlust der aufklärung [...]
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die schreibblockade ist eigentlich keine schreibblockade. denn die schreibblockade ist eigentlich eine kreativitäts- und ideenblockade. das bedeutet, geschrieben wird während der schreibblockade trotzdem. ob es sich dabei um einen einkaufszettel, eine mail, in der man anderen von der schreibblockade mitteilt oder eine sms, dass man gleich zuhause ist, handelt.
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schreiben kann spaß machen, kreativ sein kann gut tun, das gruppengefühl kann einen stärken. doch das muss nicht sein. biografisches und kreatives schreiben kann auch gedanken und gefühle hervorrufen, die man lieber nicht erleben wollte. das hat zwar langfristig mit großer wahrscheinlichkeit einen positiven effekt, kann aber kurzfristig zum gegenteil führen.
doch wie geht man nun [...]
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Posted in gruppen, kreatives schreiben, schreiben, schreibideen, schreibpädagogik, Getagged antipsychiatrie, kreatives schreiben, psychologie, schreiben, schreibpädagogik, soziologie on 6. Mai 2008 | Keine Kommentare »
schaut man sich die literatur an, dann wimmelt es in der weltliteratur nur so von menschen mit größeren problemen oder psychischen störungen. anscheinend bieten diese protagonisten eine gute möglichkeit der gesellschaft einen spiegel vorzuhalten. zudem bietet sich die möglichkeit, eine distanzierte position zu den personen in den geschichten einzunehmen.
also könnte es für eine schreibgruppe interessant [...]
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Posted in biografisches schreiben, gruppen, kommunikation, kreatives schreiben, schreibgruppen, schreibpädagogik, Getagged gruppendynamik, psychologie, schreiben, schreibpädagogik, slowdown on 5. Mai 2008 | Keine Kommentare »
da hat man sich solche mühe gegeben, die eigene schreibgruppe vorzubereiten. hat sich schöne aufgaben ausgedacht, und plötzlich signalisiert die gruppe bei der durchführung, dass sie etwas ganz anderes will und wünscht. was tun?
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es kann einem passieren, dass man sich auf eine party unter freunden begibt, sich wunderbar amüsiert, tanzt, trinkt und flirtet. und drei tage später findet man sein bild unter flickr oder myspace wieder. man hat dieser veröffentlichung nicht zugestimmt. spricht man den freund an, der die bilder ins web 2.0 gestellt hat und bittet ihn, [...]
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Posted in biografie, biografisches schreiben, kommunikation, positionen, schreiben, Getagged biografie, biografisches schreiben, homosexualität, politik, psychologie, soziologie on 3. Mai 2008 | Keine Kommentare »
biografien bleiben eine gratwanderung. ob es sich um die eigene oder die biografie anderer handelt spielt dabei keine rolle. hat doch jeder mensch seine kleinen, manches mal auch größeren geheimnisse, die deshalb geheimnisse sind, da sie nicht preisgegeben werden. wer entscheidet denn nun, ob sie in einer biografie auftauchen sollten?
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Posted in blog, kreatives schreiben, lernen, positionen, schreibpädagogik, Getagged kreatives schreiben, philosophie, psychologie, schreiben, schreibpädagogik, subjektivität on 2. Mai 2008 | Keine Kommentare »
hier an diesem ort wurde schon konstatiert, dass das biografische schreiben und eigentlich das schreiben an sich ohne subjektiven anteil nicht funktionieren kann. doch sieht das beim kreativen schreiben auch so aus?
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ganze kriegsgenerationen, jung und alt, haben lang geschwiegen über das, was ihnen begegnete, was erlebten, was sie taten. die 68er versuchten bestandteile der erinnerungen ihrer eltern freizulegen und haben etliches zu tage gefördert. hauptsächlich ging es um die täter in der gesellschaft. erst jahrzehnte später erinnerte man sich der opfer und der kinder. der kinder [...]
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interessant, wie klatsch und tratsch sich in geschriebener form generieren, wenn sie ins internet gelangen. früher wurden die lästereien über den gartenzaun oder in der kantine ausgetauscht. heute finden sie sich in blogs und foren wieder.
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virtuelle welten verändern das schreibverhalten. es wird getippt, nicht auf dem lottoschein, auf der tastatur. das geht bei gewisser übung schneller und wird zum beispiel als “unicode (utf-8)” von jedem computer verstanden. ja durch die schrift können ganze abläufe programmiert werden.
wie viele zeitungen (tages- oder wochen-) hat auch die süddeutsche in den letzten jahren ableger [...]
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Posted in blog, gruppen, kreatives schreiben, lernen, positionen, schreiben, schreibgruppen, schreibpädagogik, Getagged pädagogik, psychologie, schreiben, schreibpädagogik on 18. April 2008 | Keine Kommentare »
pädagogik taucht als begriff auf, wenn es ums lernen, lehren oder etwas beibringen geht. oft hat pädagogik heute einen nicht so angenehmen beigeschmack und löst bei vielen menschen, die schule und ausbildung hinter sich haben, einen fluchtreflex aus. auch der begriff an den hochschulen, “erziehungswissenschaft” ist nicht positiver besetzt. wer möchte noch im alter erzogen [...]
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ein vorteil ist es, je beliebter das internet wird und umso besser die technischen möglichkeiten sind, desto leichter lassen sich verpasste sendungen nachholen. so kam am 15ten april in der sendereihe “37 grad” des zdf der film “das mädchen mit den neun perücken“. sie handelt von der niederländischen schriftstellerin sophie van der stap, die jung [...]
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die vielfalt der technologien und medien bietet nischen. eine davon ist arte. und arte zeigte letzte nacht den film “das netz”, der wunderbar an die diskussion in diesem blog zum thema virtualität anschließt.
anhand des porträts eines attentäters wird die technologieentwicklung und -diskussion seit den 50er jahren aufgerollt. und plötzlich entstehen fragen wie: basiert das internet [...]
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“er raufte sich die haare und sah ihm nach.” so sieht eine geschriebene emotion aus, ein gefühl, das nur umrissen wird. dem leser dieses einen satzes bleibt es überlassen, sich zu fragen, wie der auslöser aussehen könnte. was war passiert?
hier wird es spannend und wäre eine umfrage wert, was sich jede(r) einzelne für einen hintergrund [...]
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irrtum, irrtum, nicht einer der autoren dieses blogs wird sich in selbstbetrachtungen über seinen schreibprozess ergehen. sondern er möchte dazu aufrufen, sich eigene gedanken über die individuellen gründe des schreibens zu machen. ohne “selbsterkenntnis” kann sich das schreiben schwer gestalten.
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Posted in blog, gruppen, kommunikation, lernen, schreiben, schreibgruppen, schreibpädagogik, Getagged blog, internet, kommunikationswissenschaften, psychologie, schreibpädagogik on 10. April 2008 | Keine Kommentare »
böse zungen behaupten, das internet sei das grösste psychologische experiment, das es je gegeben habe. lässt sich doch das verhalten des einzelnen bis auf den letzten klick nachvollziehen.
doch in den letzten jahren stellte sich heraus, dass es zwar kaum geheimnisse über das nutzerverhalten gibt, aber die gründe der einzelnen sind reichlich unbekannt. am anfang versprach [...]
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anhand von autobiografien berühmter persönlichkeiten wird gerne darüber diskutiert, ob das, was sie schildern auch der wahrheit entspricht, oder ob sie den rückblick auf ihr leben beschönigen.
nun unterscheidet sich die autobiografie von bill clinton gravierend von meinen eigenen biografischen schilderungen. der buchvertrag von clinton verlangte schon im vorfeld eine millionenauflage. hier kann damit gerechnet werden, [...]
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Posted in biografie, gruppen, lernen, positionen, schreiben, schreibpädagogik, Getagged biografisches schreiben, kreatives schreiben, psychologie, schreiben, schreibpädagogik on 8. April 2008 | Keine Kommentare »
die schreibpädagogik versucht dazu anzuregen, mit hilfe verschiedener techniken, die kreative und biografische ader des eigenen schreibens freizulegen. das ist ein schöner vorsatz, der mal mehr, mal weniger umgesetzt werden kann. aber das ist ja das individuelle am schreiben. aber mancher zeitgenosse möchte sich damit nicht zufrieden geben und begibt sich auf die suche seiner [...]
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die kulturpessimisten sehen im internet, speziell im web 2.0, neben den computerspielen das übel dieser welt. ja, sie schreien auf, dass es inzwischen internetsüchtige gebe, dass der mensch vereinsame und nicht mehr kommunizieren könne. eine seltsame entwicklung. haben doch viele der heutigen kulturpessimisten sich vor jahrzehnten für die zulassung des privatfernsehens eingesetzt und plädieren heute [...]
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