der richtige ton im blog

die community diskutiert über die umgangsformen im web 2.0. sicherlich eine notwendige auseinandersetzung, deren ergebnis aber nicht unbedingt etwas an den teils grenzüberschreitenden verhaltensweisen ändern wird. hier ein link zu einem artikel in der süddeutschen zeitung vom 14.03.08, der den stand der diskussion wiedergibt: http://www.sueddeutsche.de/,ra12l1/computer/artikel/105/163647/ .

doch es wird immer menschen geben, die sich falsch angesprochen fühlen, die ihre meinung nicht wiedergegeben sehen. die zeitungen haben dafür die leserbrief-seite. auch hier behält die zeitung sich das recht vor, leserbriefe nicht abzudrucken oder sie zu kürzen. und sie muss mit der folge leben, dass menschen ihr abo kündigen oder die zeitung nicht mehr kaufen und andere gerade wegen der veröffentlichten positionen einen blick in sie werfen. was spricht dagegen, einen blog zu moderieren, wie sich dies auch für jede andere diskussion anbietet? denn sonst kommt nur der zu wort, der am lautesten schreit, auch dies eine erfahrung seit menschengedenken. das problem besteht eher darin, dass diskussionskultur im populistischen geschrei nicht mehr vermittelt wird. und dies betrifft alle medien und alle formen der auseinandersetzung in der gesellschaft!?

3 Antworten zu “der richtige ton im blog

  1. lieber christof,
    gewaltig, gewaltig – herzlichen glückwunsch zu dem weblog – ich bin begeistert. ich werde die adresse gleich in unserem nächsten newsletter veröffentlichen. auch würde ich mich gerne mit dir über eine deutsch/österr. zusammenarbeit unterhalten. ich wollte längst schon für unsere http://www.li-li.at einen weblog einrichten. unsere mitglieder würden diese form des austausches, textbesprechung, kommentare etc. mit handkuss annehmen. lass uns im april darüber reden.

    auf jeden fall bin nich der meinung, dass ein blog von der moderation lebt.
    in diesem sinne, erst einmal hut ab!
    viele grüße aus den alpen, evelyn

    PS: ich habe erst versucht bei der emailadresse das @ mit {at} zu ersetzen, das wollte das system nicht haben.

  2. liebe evelyn,

    das mit dem lokalpatriotismus in der mailadresse klappt im web 2.0 nicht so richtig. aber den newsletter hätte ich natürlich auch gerne. und auf deine seite werde ich gesondert aufmerksam machen, für die österreichischen leserInnen 😉

  3. lieber christof,
    das wäre fein, wenn wir das richtig ankündigen, dann bloggt es sich über die alpen hinweg bis ins ferne berlin. wir sind ja inzwischen 145 literaturschaffende und -interessierte. ich schick dir den letzten newsletter. der neue erscheint ende april.
    viele grüße :-X

    PS wie viele nachtschichten hast nun hinter dir?

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