internet, zugang und möglichkeiten

es wird gerne von der zukunft des internet geschwärmt, von den vielen möglichkeiten, die man dadurch hat und von den vernetzungen die das „netz“ bietet. dabei wird gern übersehen, dass ein teil der bevölkerung überhaupt keinen zugang zum internet hat und auch nicht haben wird oder will.

einen überblick über die nutzerzahlen gibt der (n)onliner-atlas 2007, veröffentlicht von infratest und der initiative d 21. zu finden unter http://www.initiatived21.de/N-ONLINER-Atlas.309.0.html . so waren laut befragung 2007 ungefähr 60 prozent der bevölkerung ab 14 jahren online, aber auch 34 prozent offline. und wie nicht anders zu erwarten, unterscheidet sich die internetnutzung ja nach altersgruppe enorm. ab dem alter von 40 jahren nimmt die zahl der offliner rapide zu. das bedeutet aber für die älteren der gesellschaft, dass sie von teilen des informationsflusses abgekoppelt sind. es bedeutet aber auch, dass von den jugendlichen (14- bis 19-jährige) ungefähr 89 prozent onliner sind. oft können ihre eltern mit den technischen kenntnissen nicht mithalten.

für die schreibpädagogik könnte dies aber abseits der erwachsenenbildung bedeuten, gar nicht mehr um die nutzung des internets drumherum zu kommen. wer jugendliche und junge erwachsene mit der schreibpädagogik erreichen möchte, der muss sich dem internet zuwenden. und er muss sich gedanken machen, wie er dies bewerkstelligen möchte.

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