Tagesarchiv: 2. April 2008

schreibtechnik (1)

drauflosschreiben wäre das richtige wort dafür. einfach drauflosschreiben. oh, welche bedenken beschleichen einen in diesem moment. ich kann doch nicht einfach loslegen, ohne vorher zu überlegen, wozu ich schreiben soll. aber das ist der trick bei der sache, nicht viel denken. das eigene gehirn einfach machen lassen. dem wird schon was einfallen. aber was denken denn die anderen über mich, wenn sie lesen, was ich da geschrieben habe? sie müssen es ja nicht lesen!

freewriting ist eine möglichkeit für sich selber, ins schreiben und assoziieren zu kommen. so kann es hilfreich sein, sich pro tag 5 minuten oder 10 minuten entweder vor den bildschirm oder das blatt zu setzen und drauflos zu schreiben. wichtig dabei nur, keine pause entstehen zu lassen, also nicht über das geschriebene nachzudenken.

sollte das schreiben stocken, empfiehlt es sich den satz „mir fällt gerade nichts ein, ich würde jetzt gerne eine zigarette rauchen, ach so, das darf ich hier gar nicht…“ und schon schreibt man wieder. es lohnt sich, dies einmal auszuprobieren und man wird erstaunt sein, was einem alles einfällt, wenn man gar nicht darüber nachdenkt, was einem denn einfallen könnte. dieses drauflosschreiben hat anscheinend was mit loslassen zu tun.das freewriting kann aber auch ein wenig eingeschränkt werden, indem ich mir ein thema wähle, zu dem ich loslassen oder loslegen möchte. oder ich schaue mich um, da steht ein glas, das ist durchsichtig, bin ich nicht zu durchsichtig in meinen handlungen, was denken die anderen darüber, aber ich setze mich doch immer für transparenz ein… schwupp entsteht ein text. nur für mich und nur als anregung. viel spaß dabei.

wikipedia gibt auch hierzu eine kleine zusammenfassung unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Freewriting .

herzlich willkommen literaturschaffende und literaturinteressierte aus dem vorarlberg

ich freue mich über das dabeisein und immer über beiträge zum blog, der allen offen steht.

der sog des internet

die kulturpessimisten sehen im internet, speziell im web 2.0, neben den computerspielen das übel dieser welt. ja, sie schreien auf, dass es inzwischen internetsüchtige gebe, dass der mensch vereinsame und nicht mehr kommunizieren könne. eine seltsame entwicklung. haben doch viele der heutigen kulturpessimisten sich vor jahrzehnten für die zulassung des privatfernsehens eingesetzt und plädieren heute für die freiheit der märkte. das böse schlummert also nur im menschen, gib ihm die richtige droge und er verfällt ihr.  Weiterlesen

medienpädagogik

neben der schreibpädagogik, die wie unschwer zu erkennen ist, das hauptgebiet dieses blogs ist, spielt bei der auseinandersetzung mit dem internet und im speziellen der blogs, die medienpädagogik sicherlich keine geringe rolle. obwohl darunter noch sehr viel mehr zu fassen ist, als für sich einen geeigneten umgang mit den „neuen“ medien zu finden. die medienpädagogik setzt sich auch weiterhin mit den „alten“ medien auseinander.doch hier sei eine seite empfohlen, die aus dem „ländle“ viele verschiedenen informationen rund um medienpädagogik und  medienkultur bereit hält. so können texte oder unterrichtsmodule als pdf-datei runtergeladen werden, filme angeschaut werden und links gefunden werden. interessant bleibt, welche anstrengungen unternommen werden, medien zu vermitteln. manchmal fragt man sich, weshalb so wenig darauf vertraut wird, dass kinder und jugendliche schon ihren umgang mit den medien finden. interessanter erscheint mir, dass vor allen dingen eltern erst einmal eine schulung benötigen, um mit ihren kindern überhaupt über die medien kommunizieren zu können. und wenn vati nicht weiß, wie die download-funktion am handy seines sprösslings abgeschaltet werden kann und mutti keine ahnung hat, wie sie manche homepage sperren kann, dann erst können ihre kids machen, was sie wollen, ohne dass jemand einmal nachfragt.die seite mediaculture-online (für ländlesbewohner: mädiakalldschr-ohnlain) findet man unter: http://www.mediaculture-online.de/index.php