schreibidee (6)

worüber hier bis jetzt noch nicht so richtig geschrieben wurde ist der genuss. schreiben ist handwerk, schweiss, muse aber nicht unbedingt eine genussvolle tätigkeit. oder vielleicht doch einmal?

man nehme nicht nur ein buch, sondern ein kochbuch. suche sich ein interessantes oder leckeres rezept heraus und fische nach den zutaten:

maultaschen

bratwurstbrät
eier
lauch
mehl
muskat
petersilie
salz
speck
spinat
wecken (brötchen)
zwiebeln

diese zutaten stelle man der schreibgruppe zur verfügung und lasse sie einen text daraus kneten. anschließend kann aus den zutaten die maultasche gefertigt werden und nach ihrem verzehr werden die texte verlesen. aber es kann auch der name des gerichts genügen, um anregung für einen text zu sein.

die schwäbische küche bietet da zum beispiel eine menge möglichkeiten: „ofenschlupfer“, „knöpfle“, „flädle“, „riebele“, „springerle“ oder „nonnenpfürzle“ 😳 , „hutzelbrot“, „pfitzauf“ und „schupfnudeln“. der fantasie und dem geschmack sind keine grenzen gesetzt. und der genuss nach kochen und kultur kann nur noch durch alkohol oder sex gesteigert werden.

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