leben mit dem internet, am beispiel wikipedia

die zeit ist ein knappes gut, deshalb kommt man, neben dem bloggen, oft erst mit etlichen tagen verzögerung zum lesen längerer zeitungsartikel. und dann findet man ein kleines goldstückchen, das so wunderbar zum thema dieser seite passt, dass dazu unbedingt ein link gesetzt werden muss.

es war wieder einmal die süddeutsche zeitung, die den schriftsteller nicholson baker zu wort kommen ließ. er ist wikipedianer und schreibt über seine erfahrungen. dabei setzt er sich vor allen dingen mit dem schnellen wachsen des online-lexikons auseinander und mit den kleinen bösartigkeiten, vandalismen, die auch dort vorkommen. doch er sieht diese geschehnisse als etwas positives. so behauptet er, dass wikipedia nur deshalb so gut werden konnte, da immer wieder andere versuchten es zu sabotieren und daran herumnölten. ein interessanter gedanke.

er bezeichnet dies alles als ein großes spiel, das süchtig machen kann. und er schildert die faszination, sich plötzlich durch eine veröffentlichung im internet „auf der anderen seite des spiegels“ wiederzufinden. eine beobachtung, die ich teilen kann. der ganze artikel ist nachzulesen unter: http://www.sueddeutsche.de/computer/artikel/748/167268/ .

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