Tagesarchiv: 10. April 2008

reflexion zum eigenen schreiben

 

irrtum, irrtum, nicht einer der autoren dieses blogs wird sich in selbstbetrachtungen über seinen schreibprozess ergehen. sondern er möchte dazu aufrufen, sich eigene gedanken über die individuellen gründe des schreibens zu machen. ohne „selbsterkenntnis“ kann sich das schreiben schwer gestalten. Weiterlesen

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eine forscherin zum sozialen im netz

böse zungen behaupten, das internet sei das grösste psychologische experiment, das es je gegeben habe. lässt sich doch das verhalten des einzelnen bis auf den letzten klick nachvollziehen.

doch in den letzten jahren stellte sich heraus, dass es zwar kaum geheimnisse über das nutzerverhalten gibt, aber die gründe der einzelnen sind reichlich unbekannt. am anfang versprach das internet ein ort der freiheit für jede meinung, jeden gedanken zu sein. heute warnen viele vor der neuen technik, als droge und verführungsinstrument, ein ort, der den sozialen kompetenzen schadet. andere preisen es als spielwiese um soziale kompetenzen zu erweitern, ja um soziale netzwerke zu bilden.

wahrscheinlich haben beide haltungen zum teil recht. es kommt also wieder auf die gründe des einzelnen nutzers an. eine der forscherinnen, die versucht die sozialpsychologie des internet zu untersuchen, ist nicola döring. sie lehrt an der TU Ilmenau und hat ein umfassendes standardwerk zur „sozialpsychologie des internet“ verfasst, das versucht, wie im untertitel steht, „die bedeutung des internet für kommunikationsprozesse, identitäten, soziale beziehungen und gruppen“ aufzuschlüsseln. und nicola döring hat eine eigene homepage, die sowohl auf aktuelle forschungen, texte und andere seiten im netz verweist. zu finden ist sie unter: http://www.nicola-doering.de/

das experiment internet wird wahrscheinlich nie enden, es befindet sich gerade erst am anfang und jeder hat seine subjektiven gründe, weshalb er es nutzt oder auch nicht.

literatur in berlin und brandenburg

berlin und brandenburg waren schon immer ein hort der künste. bot der karge märkische sand außer spargel und seen mit wald drumherum nicht viel, mussten sich die menschen auf andere stärken besinnen – die kunst. und so erstaunt es nicht, dass dieser mix aus armut, kodderschnauze und imigration über jahrhunderte der ideale nährboden für die literatur waren und sind.

auch heute zieht es wieder junge kreative nach berlin, das „bionaden-prekariat“, wie die „zeit“ so schön schrieb. geld lässt sich damit nicht unbedingt scheffeln, aber kunst schaffen in mengen. da kann man leicht den überblick verlieren, wo denn welche lesung stattfindet, wo sich welche schreibwerkstatt trifft und wo der nächste slam-poetry-wettbewerb startet.

dem kann abgeholfen werden. es gibt eine homepage, die alle daten für berlin und brandenburg bündelt, immer wieder einen blick lohnt und eine menge hinweise enthält. sie ist zu finden unter: http://www.literaturport.de/