die sprache der berliner verkehrsbetriebe

technische abläufe zu beschreiben ist nicht einfache. noch schwerer fällt vielen einen wortschatz für dienstleistungen zu finden. wenn das ganze dann auch noch visuell aufbereitet wird, dann kann schon gehörige verwirrung entstehen. meister im fach der verwirrung und technisierten sprache sind die berliner verkehrsbetriebe (bvg), zwei unübertroffene beispiele für eine sprache, die kein mensch versteht und die übersetzer auf den u-bahnhöfen benötigt.

zum einen die ankündigung der auswirkungen des momentanen streiks von verdi in den werkstätten der bvg: Um das rollende Material zu schonen, fahren U-Bahnen und Straßenbahnen seit heute in kürzeren Behängungen. Damit kann es in Spitzenzeiten zwar etwas voller in den Zügen werden, wir können aber sicherstellen, dass das vorhandene Wagenmaterial möglichst lange einsatzfähig bleibt.

da sind wir aber froh, dass der streik keine nachteiligen auswirkungen auf das laufende material, nämlich die fahrgäste hat. und hüpfendes material spielte in der bvg ja nie eine rolle 😀

und dann wird gebaut. wie eigentlich die ganze zeit, muss das konstante material, nämlich das gleis, immer wieder überholt werden. das führt zu beeinträchtigungen im personennahverkehr, die hier (der link ist nicht mehr aktuell) zu betrachten sind: wann fährt noch einmal was, wohin? die zeichnungen auf den u-bahnhöfen bieten eine noch kryptischere darstellung, die leider nicht auf der homepage zu finden ist. so werden auch in den kommenden wochen touristengruppen durch berlin u-bahnhöfe irren. 😮

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