schreibtechnik (8)

 ich möchte hier eine möglichkeit, sich dem schreiben anzunähern, aus dem tipp „schreibtechnik (3)“ noch einmal aufgreifen und erweitern. im älteren text ging es um sätze oder abschnitte, die vervollständigt werden sollen.

hier möchte ich die möglichkeit vorstellen, einzelne worte zu auslösern des schreibens zu machen. und zwar sind es worte, die den anfang einer zeile, eines satzes oder eines abschnitts darstellen. die worte geben entweder eine zeit vor, eine eigenschaft oder einen zustand. zum beispiel „groß“ und „klein„. stehen bei worte jeweils am beginn einer zeile, die zu formulieren ist, ergänzen sie sich noch wunderbar als gegensatz und kontrast. so könnten zum beispiel folgende sätze entstehen:

groß war die sorge um meinen hamster bruno, der seine backen nicht mehr füllen wollte.

klein war das loch in seinen zähnen, das ihm solche schmerzen bereitete.

durch den einsatz erster worte können assoziationen entstehen (zum beispiel beim biografischen schreiben) oder kleine stimmungsbilder oder auch nur kurze texte. verwendet werden können z.b. begriffe wie „eng – weit“, „rot, gelb, blau“, „gestern, heute, morgen“, „gut – schlecht“, „eins, zwei, drei“ oder „hell – dunkel“ oder „stark – schwach“. auch hier sind der fantasie der anwendung keine grenzen gesetzt. zu beachten ist eigentlich nur der kontext, in dem diese technik verwendet wird. denn je nachdem kann die angelegenheit kreativ, psychologisch, philosophisch, humoristisch… werden.

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