kreatives schreiben und entspannungsübungen

 

es gibt tage im leben eines jeden menschen, da wird weder das freewriting noch das schreiben an sich als entspannend empfunden. doch es könnte hilfreich sein, es könnte einen kontrast zu den restlichen tätigkeiten darstellen. wie also nun ins schreiben kommen, wo die anspannung so groß ist.

es gibt da manches probate mittel der entspannung, das je nachdem für hilfreich empfunden wird. eine gute möglichkeit, die im kopf kreisenden gedanken erst einmal auf eis zu legen, stellen zum beispiel autogenes training oder yoga dar. sind es doch beides formen, sich auf seinen körper zu konzentrieren und den ganzen ballast des alltags hinter sich zu lassen.

beide entspannungsübungen können sowohl erfrischen als auch ermüden. man kann dies nicht immer erzwingen oder steuern, denn es hat mit dem allgemeinen körperlichen zustand zu tun. ist man einfach erschöpft, sollte man dies hinnehmen, der körper sendet ja die entsprechenden signale. doch oft genügt auch die kurze mentale auszeit einer entspannungsübung, um sich einem ganz anderen thema zuwenden zu können.

davon abgesehen können entspannungsübungen gedanken freilegen, die lange verschüttet waren und denen man sich aus verschiedenen gründen nicht zuwenden konnte. bei der durchführung einer schreibgruppe ist auf alle fälle darauf zu achten, dass den teilnehmerInnen überlassen wird, ob sie an einer entspannungsübung teilnehmen wollen oder nicht. denn wir verfügen über einen ganz guten selbstschutz, der uns signalisiert, wenn ich jetzt loslasse, dann kommen sachen hoch, vor denen habe ich angst oder sie könnten mich überfordern. das sollte nur in einem therapeutischen setting geschehen, so zum beispiel bei einer schreibtherapie. doch auch dann liegt die entscheidung immer bei den klientInnen.

aber in allen anderen situationen kann es wie ein neustart des computers sein und danach sprudeln die ideen nur noch so (oder auch einmal nicht), jedenfalls konnte der stress hinter einem gelassen werden.

 

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