Tagesarchiv: 23. Mai 2008

richtig suchen im internet

wie die studie zur „generation google“ ergeben hat, sie wurde hier erwähnt, fällt es auch der jüngeren generation schwer, im internet richtig zu suchen. generell fällt auf, auch in diesem blog, dass oft nur mit einem oder maximal zwei begriffen ein inhalt gesucht wird, und so manche(r) hier landet, obwohl der blog nicht passend ist.

so werden anscheinend die erweiterten suchen kaum angewandt. dabei gibt es bei allen suchmaschinen die möglichkeit, die suche stark einzukreisen. aber es ist festzustellen, dass viele menschen immer noch mit einem begriff in den suchmaschinen suchen und dann tausende oder millionen von treffer erzielen. da die zeit knapp ist, kann man nur die ersten drei seiten mit ergebnissen durchsehen und übersieht dadurch vielleicht seiten, die viel treffender das behandeln, was man sucht.

einkreisen lassen sich zum beispiel begriffe dadurch, dass man sie in anführungszeichen setzt, da dann nur der wirklich aufgeschriebene begriff gesucht wird und keine ähnlichen. das ist vor allen dingen sinnvoll, wenn man vor- und nachname eingibt. denn sonst gibt es meist aufgrund der vornamen schon eine enorm große trefferzahl.

viele suchen auch nur über einen weg, soll heißen, sie rufen eine der bekannten suchmaschinen auf, nehmen die startseite und suchen dort. dass aber inzwischen fast alle suchmaschinen noch suchen in blogs, in foren oder in hausarbeiten und dergleichen zulassen wird übersehen. auch hier gibt es hilfestellungen und suchmaschinen, die andere suchmaschinen bündeln, die daten miteinander abgleichen und die höchste trefferwahrscheinlichkeit auswählen.

generell wäre es sinnvoll, recherchekurse für das internet anzubieten. denn „da“ ist fast alles, man muss es nur finden. und so wie es aussieht, werden suchfunktionen bei ausbildungen nicht vermittelt. so ergibt sich auch im internet ein ähnlicher effekt, wie in den bibliotheken, vieles bleibt für immer verschollen irgendwo liegen, da die verwendung des stichwortkatalogs oder der anderen kataloge schwer fällt. dabei würde ein wenig mehr zeit bei der sucheingabe sehr viel zeit bei der späteren informationsverarbeitung sparen.

als letzte anmerkung: nicht die suchmaschinen sind problematisch, sondern leider die eingaben. die suchmaschinen werden schon immer intuitiver, da sie ständig aus den fehlern der suchenden lernen doch sie können und sollen nicht wissen, was die suchenden denken. und wenn es wirklich mal keine information zum gesuchten gibt, dann besteht immer noch die möglichkeit, eine eigene seite dazu ins web 2.0 zu stellen. 😳

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schreibpädagogik und schule

 

sucht man im internet nach schreibpädagogik taucht häufig die schule als thema auf. so gibt es die versuche schreibpädagogische techniken an den schulen zu vermitteln oder kreatives schreiben im unterricht zu verankern. das kann eine gute möglichkeit sein spielerisch an das schreiben heranzuführen.

doch dabei sind manche dinge zu bedenken. die kombination kreatives schreiben und notengebung widersprechen sich. das bekommt schnell den charakter, wie man ihn aus dem kunstunterricht kennt. da werden zeichen- oder malaufgaben gegeben und die bilder später benotet. das erstickt jegliche kreativität im kern, denn schülerInnen verhalten sich in diesen momenten strategisch. sie versuchen herauszufinden, welche ergebnisse den lehrerInnen gefallen werden. und gerade bei der kunst sind die geschmäcker verschieden.

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web 2.3 – myspace

menschen erstellen von sich gern profile. schon um sich von anderen abzugrenzen, aber auch um von sich manches bekannt zu machen. man erinnere sich nur an bekanntschaften, die man auf partys gemacht hat. und wenn man dann ins gespräch kommt klärt man oft am anfang untereinander, was man mag, was man nicht mag. wo die gemeinsamkeiten mit der anderen person liegen und wo man sich klar unterscheidet. man tastet sich aneinander heran. mal entstehen freundschaften daraus, mal geht man auf distanz.

dieses profil-kennenlernen bietet myspace auf virtueller ebene. alle die auf myspace ein profil erstellen wollen bekommen eine seite zur verfügung gestellt, auf der sie angefangen mit einer kurzbeschreibung, einem kleinen steckbrief, links zu eigenen fotos oder zu einer eigenen homepage noch freunde vermerken können. es gibt eine art gästebuchecke, die häufig aber auch für werbezwecke verwendet wird. und natürlich darf ein eigenes foto nicht fehlen. oft genug sind dies aber bilder, die mindestens die person verfremden, wenn nicht gar etwas ganz anderes darstellen.

als besucher von myspace kann man sich profile anschauen, sortiert nach allen standardisierten angaben, wie es einen gerade interessiert. das heisst, man kann nach altersgruppen, namen, religionen, sexueller orientierung und vielem mehr suchen.

erstaunlich ist, mit welcher freizügigkeit menschen ihr privatestes öffentlich machen. doch es bilden sich daraus zumindest kontakte. ob die als freunde verzeichneten wirklich freunde sind, kann sich erst herausstellen, wenn man sich gegenübersteht und vielleicht auf einer party verbal sein profil erweitert 😉

die seite ist zu finden unter: http://www.myspace.de/