„perspektive“ – ein zeitschriftentipp

es gibt moderne literatur. es gibt postmoderne literatur. und es gibt in graz den versuch eine avantgarde der literatur zu etablieren. mit interessanten ergebnissen. die zeitschrift „perspektive“, oder vielleicht besser geschrieben, der autorenverbund mit sitz in graz, teilweise berlin und diversen mitautorInnen setzt sich mit allen facetten der literatur auseinander.

zweimal im jahr erscheint die zeitschrift, ältere ausgaben können von der homepage als pdf-dateien heruntergeladen werden. so werden beobachtungen, kritiken, suchen nach kapitalfreien räumen, gedichtetes und geschrieenes in einem band vereint. der blickwinkel ist ihr wichtig, der „gruppe perspektive„. denn sie formuliert in dem einwurf zur avantgarde akut ihre grundhaltung: „von avantgarde sprechen heisst, sich der frage der macht weiter zu stellen.“

dem kann nur beigepflichtet werden. ob in der literatur oder in der welt, es sollte verortet werden, wo die macht sich eigentlich befindet. meist ist sie nicht so schwer zu finden. denn wie foucault es einmal ähnlich formuliert hat, grinst sie einem meist ins gesicht, man möchte nur nicht hinschauen oder glaubt nicht, dass es sich um die macht handeln könnte.

nun denn, eine anregende lektüre, die unter folgender seite zu finden ist: http://www.perspektive.at/

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