Tagesarchiv: 4. Juni 2008

die anfänge des internet

schon öfter gab es hier einen hinweis auf das jubiläum des „www“ in diesem jahr. doch damit ist nicht die ganze geschichte erzählt. die wirklichen anfänge des internet liegen wahrscheinlich etliche jahrzehnte früher. es begann mit überlegungen, daten miteinander vernetzen zu können, sie überhaupt speichern zu können. maschinen zu haben, die aufgrund ihrer binarität alle daten auf einen einfachen 0-1-code runterzubrechen.

es gab zusätzlich überlegungen über diese daten menschen zu besseren menschen beeinflussen zu können. neue formen der kommunikation zu finden, wissen vermitteln zu können und sich mit anderen wissenschaftlern auszutauschen. das und noch viel mehr erscheint ebenso erwähnenswert, wenn das jubiläum des internet begangen wird.

und es gibt zwei seiten im internet oder web 2.0, die diese entwicklungen auflisten, hintergrundinformationen geben und vor allen dingen die zeitlichen veränderungen aufzeigen. wenn also die ursprünge des internet interessieren, dem sein diese seite http://www.w3.org/History.html  und diese seite mit einer vielzahl von links http://www.isoc.org/internet/history/  empfohlen. beide seiten gibt es nur in englisch 😡

und wen dies weniger interessiert, der schaue sich die ganz alten folgen des „raumschiff enterprise“ an. und dann kann er ja mal abgleichen, welche der dargestellten form der kommunikation wir eigentlich schon längst verwenden.

schreibidee (23)

wer schreibt, liest auch. zumindest eigene texte, häufig aber auch bücher von anderen menschen. und wer bücher liest hat entweder ein buch, dass er gerade besonders spannend findet. oder sie hat einen favoriten, den sie schon immer tolle fand, vielleicht nicht nur einmal gelesen hat, ein buch das man als „lieblingsbuch“ bezeichnen könnte.

dies soll anlass der folgenden schreibidee sein. die teilnehmerInnen der schreibgruppe werden vorab aufgefordert, ihr lieblingsbuch mitzubringen. ob es sich dabei um das aktuelle oder das lebenszeitliche lieblingsbuch handelt, bleibt ihnen überlassen. (übrigens können auch die lebenszeitlichen lieblingsbücher sich verändern. ich erinnere mich da an „das glasperlenspiel“ von hermann hesse, das irgendwann durch hans henny jahnn ersetzt wurde.)

jedenfalls werden die teilnehmerInnen im vorfeld dazu aufgefordert eine seite aus dem buch auszuwählen, die sie vorlesen möchten. das kostet zwar ein wenig zeit, sollte aber auf keinen fall länger als eine seite sein. wenn die verschiedenen seiten dann vorgelesen sind und alle eine menge eindrücke gesammelt haben, dann ist es daran, die eigentliche schreibaufgabe zu stellen.

alle teilnehmerInnen sollen eine kurze geschichte im stil ihrer lieblingsautorInnen verfassen. das muss nicht deckungsgleich sein, sondern sich den schriftstellerInnen annähern. denn eine menge autorInnen berichten darüber, dass sie ihr schreiben auch damit angefangen haben, anderen schriftstellerInnen nachzueifern. es geht dabei nicht um die eins-zu-eins-kopie, wohl aber um den versuch, durch nachahmung schreiben zu lernen und stile kennenzulernen.

die entstandenen texte werden dann anschließen vorgestellt und alle teilnehmerInnen der schreibgruppe können noch einen weiteren packen eindrücke mit nach hause zu nehmen.

schnickschnack (19)

nachdem ich mein faible für archive in den letzten wochen entdeckt habe, sei hier noch eines empfohlen, das eine recherche im literarischen bereich sehr erleichtern kann. spezialität dieses archives sind aber vor allen dingen originale schriftstücke und lebenszeichen jüngerer autoren.

das im schwäbischen liegende „deutsche literaturarchiv marbach“ bietet auf seiner homepage etliche möglichkeiten der recherche. diese ermöglicht es zwar nur, festzustellen, was alles in marbach gelagert ist. doch es gibt auch die möglichkeit unterlagen aus dem archiv einzusehen. dazu benötigt es natürlich eine anmeldung und auch eine begründung. aber es wird gern geholfen in marbach.

doch allein einmal durchzuschauen, was von welchem schriftsteller in marbach lagert ist eine interessante angelegenheit. daneben werden regelmäßig ausstellungen konzipiert und gezeigt. deutschsprachige literatur steht als thema meist im vordergrund.

und wem bei einem persönlich besuch in marbach dies noch nicht genügt, der kann auch noch das gestüt besichtigen. die homepage findet sich jedenfalls unter: http://www.dla-marbach.de/startseite/index.html