analphabetismus

auf diesem blog wird seit ungefähr drei monaten über das schreiben geschrieben und dieses auch gelesen. dabei wird davon ausgegangen, dass diese technik von allen beherrscht wird. das ist aber ein irrtum, da davon auszugehen ist, dass allein in deutschland um die vier millionen menschen nicht vollständig des schreibens und lesen fähig sind. infos dazu bei wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Analphabetismus

in diesem moment kann das internet auch hilfreich sein. dazu muss aber von dem anderen überhaupt bekannt sein, dass ihm lesen und schreiben schwer fallen. zum einen gibt es informationen zum thema analphabetismus auf der seite des bundesverbandes „alphabetisierung und grundbildung e.v.“. diese natürlich hauptsächlich in schriftlicher form. die seite ist hier zu finden: http://www.alphabetisierung.de/

aber es gibt auch die seite „ich-will-lernen“ gefördert durch die bundesregierung vom volkshochschul-verband. die seite sollte am anfang in begleitung von jemandem besucht werden, der lesen und schreiben kann. dann kann sie aber schnell von jemandem bedient werden, der schwierigkeiten mit diesen techniken hat. denn alle texte sind auch als anklickbare hörprogramme abrufbar. es muss nur auf das symbol des lautsprechers geklickt werden. nur zur anmeldung muss gelernt werden, wie das passwort einzugeben ist. zudem stehen tutorInnen zur verfügung, die hilfreich unterstützen. generell wird empfohlen das angebot im rahmen einer angeleiteten gruppe zu nutzen. doch vielleicht genügt es auch in zusammenarbeit mit einem guten bekannten. das müsste man ausprobieren. die seite befindet sich hier (cookies müssen freigeschaltet sein): http://www.ich-will-lernen.de/

Eine Antwort zu “analphabetismus

  1. Es ist traurig aber wahr, dass viele das Lesen nicht während der Schulzeit gelernt haben.

    Wenn ich mir ein Ersleserbuch ansehe, dann steht dort zwar weniger Text pro Seite, aber die Texte sind nicht einfacher als in einem normalen Text, sprich:
    – jedes 4. Wort hat eine sogenannte Buchstabenkombination (ie, ei, eu, äu, ch, sch, st-/sp-, …) bei denen sich der Lautwert der einzelnen Buchstaben verändert
    – jedes 10. Wort hat sogar zwei oder mehr dieser Buchstabenkombinationen
    – mindestens jedes 15. Wort hat mehr als 10 Buchstaben
    – auch sind die Sätze zu lang

    Wenn gleich zu Beginn des Leselernprozesses viele Kinder überfordert werden, ist es nicht verwunderlich, dass einige aufgeben.

    Für meine eigenen Kinder habe ich deshalb Geschichten geschrieben, wobei ich in der „Stufe A“ auf Wörter mit Buchstabenkombinationen verzichte. Glücklicherweise fand ich einen Verlag, der einige meiner Leseanfängergeschichten veröffentlichte.

    Die Lektoren der gängigen Erstleserreihen lehnten meine neuartigen Geschichten mit den Worten ab: „Lesen hätte noch ein jeder gelernt und man bräuchte keine Bücher speziell für Leseanfänger – dazu hätten sie ja die Fibel und die dazugehärigen Leseblätter“.

    Sollte ich Ihr Interesse geweckt haben, so würde ich mich freuen, wenn noch viel mehr Leseanfänger von der neuen Reihe SELBER LESEN (Mara und Timo) profitieren könnten.

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