Tagesarchiv: 2. Juli 2008

biografisches schreiben und kindheit

 

von großem interesse beim verfassen der eigenen lebensgeschichte ist für viele menschen die eigene kindheit. wahrscheinlich auch deshalb, da sie nicht in der eindeutigkeit präsent ist, wie andere lebensabschnitte.

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schnickschnack (27)

ein ganz profaner blog sei dieses mal hier vorgestellt. besser gesagt ein angebot dieses blogs. wie oft möchte man gern eine bestimmte region, ein land oder die ganze welt kurz abbilden, um anderen zu zeigen, von welchem ort man spricht. doch es ist gerade keine karte zur hand.

hier hilft der blog „spoongraphics“ schnell weiter. er stellt auf der hier verlinkten seite verschieden meist kostenlos runterzuladende vector-grafiken vor. die grafiken können auf verschiedenen seiten über die links gefunden werden. es gibt sogar eine schrift (zapfdingbats angelehnt), die die schattenrisse von verschiedenen ländern anstatt buchstaben darstellt. die meisten grafiken sind im format des „adobe illustrators“ runterladbar und können bei entsprechenden programmen in präsentationen oder layouts eingebettet werden.

die seite des blogs ist zu finden unter: http://www.blog.spoongraphics.co.uk/freebies/free-vector-maps-and-country-outlines

schreibidee (31)

kreatives schreiben muss nicht automatisch zu texten über erlebnisse und begebenheiten führen. es gibt weitere möglichkeiten, das kreative schreiben einzusetzen.

dieses mal wird die schreibgruppe aufgefordert, sich einem politisch brinsanten thema zuzuwenden. man kann dabei entweder einen aktuellen gesellschaftlichen diskurs aufgreifen, oder einen bericht (schriftlich oder im fernsehen) zum anlass für das verfassen eines  politschen kommentars machen.

erst greift man die politische diskussion ein wenig auf, und führt die verschiedenen argumente ins feld. dann fordert man die teilnehmerInnen auf, eine eigene position zu dem thema einzunehmen und die eigene haltung in ein paar sätzen zu notieren. anschließend ist aus der eigenen haltung ein politischer kommentar zu verfassen, wie zum beispiel in den „tagesthemen“ gesendet wird.

um zu dem kommentar zu finden kann im vorfeld geclustert oder assoziiert werden, zumindest sollte er rhetorisch knackig sein. der kommentar darf eine festgelegte minutenanzahl nicht überschreiten und ist vor der schreibgruppe vorzutragen. dazu kann ein fernsehstudio simuliert werden, der kommentar vielleicht aufgezeichnet werden. im anschluss eines jeden politischen kommentars sollte es eine kurze feedbackrunde geben. diese soll sich nicht mit der position und den inhalten auseinandersetzen, sondern sie soll sich mit dem auftreten, der betonung und rhetorischen überzeugungskraft beschäftigen.

diese idee ist eine gute vorbereitung für das halten von vorträgen oder reden. zudem können sich die schreibgruppenteilnehmerInnen über ihre persönlichen haltungen noch ein wenig besser kennenlernen.