multikreativität

 

es gibt menschen, die vereinen auf ihren blogs oder homepages kreative ergebnisse, die sonst von verschiedenen berufen entworfen und entwickelt werden. geschuldet sind diese ergebnisse sicherlich der entwicklung der computer. die verknüpfung verschiedener kreativer ausdrücke ist immer leichter geworden. wenn man sich anschaut, welche programmpakete auf einem neuen apple-computer sind, dann ist jede form der computerunterstützten kreativität möglich.

so verbinden user das digitale fotografieren mit bildbearbeitung, komponieren oder samplen ihre eigene musik, drehen kleine filme, schneiden sie und erzeugen daraus flash-filme. sie entwerfen logos, schreiben eigene texte dazu und verlinken ihre inhalte mit den restlichen angeboten des netzes. als krönung des ganzen layouten sie ein cms-angebot, integrieren eine diashow, ihre filme, ihre musik und noch einen blog. die netzauftritte wirken sehr professionell und es steckt viel arbeit darin. es wird schwer, den unterschied zu professionellen seiten zu finden.

dadurch entsteht ein riesiges angebot aus kostenloser arbeit entstandenem grafikdesign und informationen.

es ist nicht zu unterschätzen, wieweit diese kostenlose arbeit in geld umgesetzt wird, meist nicht von den produzenten, sondern von den internethostern und -anbietern, die nicht ohne grund kapazitäten kostenlos zur verfügung stellen. auch das ranking fördert die ansprechenden seiten, um immer mehr user an das eigene angebot zu binden und werbung schalten zu können. manch einer konnte aus seinen multikreativen fähigkeiten zumindest einen beruf machen und selber damit geld verdienen, auch wenn dies in den anfängen nicht geplant war. aber das ist in den seltensten fällen der fall.

was leider oft übersehen wird, wenn die zugriffszahlen gezählt werden, ist, dass die menschen sich ausdrücken und auch etwas zu sagen. die blicke fallen auf die ästhetik eine auftritts, honorieren aber selten den inhalt. gut, es zählt inzwischen auch die verpackung, da sonst gar kein blick auf den inhalt fällt, außerdem kann die darstellung genauso ein ausdruck sein, doch dieser aspekt tritt immer stärker in den hintergrund. mancher multikreative fühlt sich auch nach einer gewissen zeit falsch verstanden und beendet seinen netzauftritt. er merkt, dass seine botschaften die wenigsten interessieren. die frage bleibt, wo sie sonst ihre kreativität zum ausdruck bringen können. dafür gibt es bis heute keine alternative. der markt schluckt zu schnell die attraktiven auftritte. das ist nicht nur schade, sondern auch ein ausdruck veränderter marktgesetze.

 

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