Tagesarchiv: 5. Juli 2008

web 2.0 und googlization

die inzwischen beinahe-monopolstellung von google kann einem schon zu denken geben. im internet, bei dem sehr großen angebot, kommt man um suchmaschinen nicht herum. wer einmal die suchmaschinen verglichen hat, wird feststellen, dass google bei vielen fragen ein wenig treffender die dinge findet, die man sucht. doch gleichzeitig geht bei den gigantischen trefferzahlen auch etliches unter. man hat sich also bei seiner suche, den vorgaben der suchmaschine anzupassen, um die notwendigen treffer zu finden.

es wird zwar an der entwicklung der intelligenteren suchmaschine gearbeitet, die fähig sein soll, menschen, orte, adressen und dergleichen mehr bei den suchbegriffen zu erkennen und die passenden daten zusammenzutragen. wer aber zum beispiel auf seiner homepage kaum metatags eingetragen hat, wird auch in zukunft kaum gefunden. so bestimmen suchmaschinen unseren erfolg oder misserfolg. sie vermarkten das wissen und versuchen, wie google zur zeit, ganze bibliotheken zu erfassen. das kann vorteile aber auch gehörige nachteile haben. im blog „googlizationofeverything“ parallel zu einem buch, widmet sich siva vaidhyanathan ausführlich den nachteilen der stellung von google. man findet etliche hinweise, wieweit google inzwischen unser leben bestimmt und welche einflüsse noch zu erwarten sind. der blog ist zu finden unter: http://www.googlizationofeverything.com/

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ein interessanter pr-blog

noch ein hinweis von einem meiner dozentInnen sei hier gern weitergegeben. der blog „storyblogger“ von vielen personen rund um das thema „public relation“ setzt sich mit allem, was das internet, moderne kommunikationsmittel und dem schreiben im netz zu tun hat auseinander.

der blog existiert inzwischen seit november 2005, also für das internet eine lange zeit. und in dieser zeit haben sich viele informationen, auch in bezug auf entwicklungen den computermarkt betreffend, die sprache an sich behandelnd und vor allen dingen in bezug auf formulierungen und positive beispiele, angesammelt.

wer mal wieder zeit hat, für den lohnen sich mehrere und regelmäßige blicke auf den blog, der hier zu finden ist: http://www.storyblogger.de/

biografisches schreiben und sozialer status

 

ein heikles thema ist die frage, unter welchen lebensbedingungen bin ich aufgewachsen? platt geschrieben, hatten meine eltern geld oder war es sehr knapp zuhause? über so etwas wird in deutschland ungern berichtet. entweder werden understatements abgegeben, die alles vermögen und jede unterstützung herunterspielen oder es wird über die maßen aufgetrumpft, weit von der realität entfernt.

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