Tagesarchiv: 9. Juli 2008

schreibidee (33)

eine schnapszahl bei den schreibideen, lädt dazu ein, sich diversen drogen zu widmen. das fängt bei a wie alkohol an und endet bei z wie zigaretten. natürlich gibt es dazwischen auch etliche verbotene wirkstoffe, die das dasein beeinflussen und beeinträchtigen können. viele menschen haben erfahrungen mit dem einen oder anderen suchtstoff gesammelt. es ist ein weites feld der erfahrungen, das beim kreativen schreiben die grundlage mancher geschichte sein kann.

um das thema in einer schreibgruppe zu nutzen, wäre es hilfreich in der vorbereitung kurze informationen oder kleine broschüren zu den diversen drogen zusammenzustellen. dann wird auf zettel jeweils eine droge geschrieben. jede teilnehmerin, jeder teilnehmer sollte einen zettel ziehen. ihnen wird zu „ihrer droge“ ein wenig infomaterial ausgehändigt, wenn ihnen die wirkweise unbekannt sein sollte.

die broschüren und informationen sollen der inspiration für einen text sein, der sich um das thema drogen, sucht oder erfahrungen unter drogen dreht. dabei geht es nicht darum gesundheitspräventive texte zu verfassen, sondern eher um die frage, was drogen alles auslösen und beeinflussen können, egal ob positiv oder negativ.

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schnickschnack (28)

berlin ist eine reise wert. die bundeshauptstadt mausert sich die letzten jahre immer stärker zu einem kulturpool, der rund um die uhr ein riesiges angebot bereit hält. hier im blog kann nur ab und zu ein wenig auf veranstaltungen hingewiesen werden. natürlich mach ich das gern, aber vieles weiß ich überhaupt nicht.

da die stadt so viel bietet ist es leicht den überblick zu verlieren. und da der blog nicht nur von menschen aus berlin gelesen wird, hier der hinweis auf zwei zeitungen, die versuchen die ganzen vor allen dingen kulturellen veranstaltungen in der stadt zu bündeln.

die eine zeitschrift heißt „zitty„, gehört inzwischen zum holtzbrinck-verlag. sie ist die etwas alternativere ausgabe der veranstaltungsblätter. sie enthält immer die termine für die nächsten zwei wochen. der veranstaltungskalender ist auch online einsehbar. und zwar unter folgender adresse: http://www.zitty.de .

die zweite, unpolitischer und glänzender daherkommend heißt „tip„. sie erscheint um eine woche zeitversetzt zur zitty, ist im umfang ähnlich. beide zeitschriften bieten auch die möglichkeit kleinanzeigen zu schalten und widmen sich in ihrer berichterstattung schwerpunktmäßig, kino, konzert, ausstellungen und theater (kabarett). auch bei der tip ist der veranstaltungskalender online abrufbar unter: http://www.tip-berlin.de/

biografisches schreiben und hobbys

menschen haben hobbys. viele menschen haben hobbys. etliche menschen haben hobbys, die beinahe ihr restliches leben bestimmen. ob sie jedes wochenende auf einem flohmarkt verbringen, da sie alte bücher sammeln. oder ob sie beinahe jede freie minute für ihr training zum nächsten marathon nutzen. oder ob sie in der wohnung keinen platz mehr haben, da sie teddybären sammeln. es spielt keine rolle, welches hobby ausgeübt wird, doch es hat natürlich einfluss auf die eigene lebensgeschichte.

auch wenn das hobby nicht die gesamte freizeit bestimmt, werden bei der betätigung oft gute freunde kennengelernt oder es verändert sich die eigene einstellung zum leben. bei manchen wird das hobby auch zum beruf, nachdem man in diesem bereich immer erfolgreicher wurde. welcher berühmte rock- und popmusik begann schon seine karriere mit einem musikstudium?

deshalb kann es beim biografischen schreiben sinn machen, eine zeitlinie aufzuzeichnen, entlang der die jeweiligen hobbys notiert werden. und es kann hilfreich sein, zu überlegen, welche menschen, welche orte oder welches wissen einem in dieser zeit begegneten. nicht selten finden leute ihre lebensabschnittsgefährten im rahmen eines sports oder anderen hobbys. und nicht selten kommt es auch in vereinen oder gruppen zu konflikten. all dies sind bestandteile des eigenen lebens und all dies hat einfluss auf die eigene gewordenheit. doch oft werden gerade die dinge, die einem viel spaß machen bei biografien unter den tisch fallen gelassen.

vielleicht haben sie ja noch kontakt zu früheren weggefährtInnen, vielleicht sind sie mit einer person verheiratet, die sie im sportclub kennengelernt haben. vielleicht begründet sich ihr ganzer besitz auf antiquitäten oder sie laufen noch mit 75 jahren beim marathon mit. schildern sie die begebenheiten, die neben der arbeit und der beziehung einfluss auf ihr leben hatten. denn erst so ergibt sich ein rundes bild der eigenen biografie.