blogs als datenbanken

 

blogger-software besitzt den vorteil, dass sie relativ leicht zu bedienen ist, durch viele plugins erweitert werden kann und alle einträge automatisch archiviert. die archivierung findet unter vielen verschiedenen gesichtspunkten statt, wie zum beispiel das datum, der titel, die kategorien oder die tags. auf der basis dieser archivierung lassen sich eigentlich sehr leicht datenbanken einrichten und abrufen.

nun möchte man nicht alles ins netz stellen, das zu archivieren wäre, sondern es einfach nur auf seinem eigenen computer gebündelt haben. ob es sich dabei um bilder, texte, die eigene büchersammlung oder musikstücke handelt. für jedes gebiet gibt es angebote für datenbanken, die man sich einrichten kann. doch die bündelung aller daten, um zum beispiel für den begriff „morgen“ bücher, musik und filme der eigenen sammlung zu finden, bedeutet mehrere datenbanken aufzurufen und in ihnen zu suchen.

oder man nutzt die generelle suchfunktion des computers, die aber immer wieder neu eingeschränkt werden muss, um nicht auch noch den begriff morgen in anderen daten zu suchen, die man nicht einbeziehen möchte. sonst hat man noch die möglichkeit sich ein professionelles datenbankprogramm zu beschaffen, dass meist eine ganze stange geld kostet, und ein archiv mit diversen verweisen anzulegen.

doch inzwischen lässt sich dies leicht mit der blogger-software bewerkstelligen. einzige voraussetzung ist es, dass man auf seiner festplatte einen server simuliert, der mysql und php-funktionen ermöglicht. das ist aber heutzutage keine schwierigkeit mehr und kann als paket für lau im internet heruntergeladen werden (für apple gibt es zum beispiel „mamp“, für windows heisst es meiner ansicht nach „lamp“). diese simulation kann durch einen klick gestartet werden, und die blogger-software installiert werden. daraufhin kann genauso, wie sonst im netz üblich die blogger-software über eine login-startseite aufgerufen werden. und nun lässt sich alles ablegen, das dem archiv hinzugefügt werden soll. diverse plugins ermöglichen verschiedene formen der präsentation, verlinkungen auf der festplatte oder über den uploads-ordner lassen stück für stück eine archivierung zu. das benötigt vor allen dingen nicht viel speicherkapazität neben den eigentlich zu katalogisierenden daten. und es lässt sich alles leicht bündeln und zum beispiel über tags verknüpfen und über verschiedene suche-funktionen wiederfinden. und plötzlich entdeckt man, welcher pool an informationen zuhause schlummert.

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