Tagesarchiv: 16. August 2008

schreibwerkstatt vs. schreibgruppe

verschiedene veranstaltungen werden auf dem schreibpädagogischen markt angeboten. zum einen sogenannte schreibwerkstätten und wiederum schreibgruppen. nun stellt sich die frage, ob es einen unterschied gibt oder ob es sich um ein und dasselbe handelt nur mit verschiedenen namen?

eine verbriefte klare unterscheidung gibt es nicht und die übergänge sind sicherlich fließend. was man sicherlich unterscheiden kann, sind die arbeitsweisen und dadurch könnten sich auch die verschiedenen bezeichnungen ergeben. so will ich hier nur vermutungen anstellen, warum sich der einen für den einen begriff entscheidet und die andere für den anderen.

es gibt die sogenannte kompakte, konzentrierte form von workshops. zum beispiel schreibpädagogische veranstaltung, die eine woche lange stattfinden, täglich mehrere stunden. dabei wird in dieser zeit intensiv an einem thema gearbeitet, wie zum beispiel einer kurzgeschichte, einem krimi oder lyrischen texten. solch einer herangehensweise würde ich den namen schreibwerkstatt geben. es ist wie das hantieren an einem produkt, an dem weitergefeilt wird, bis es beinahe perfekt ist. also die beinahe klausurartige form kommt der werkstatt am nächsten.

schreibgruppen wiederum würde ich als regelmäßige veranstaltungen verstehen, die über einen längeren zeitraum hinweg stattfinden. diese können selbstorganisiert oder vorbereitet und angeleitet sein. sie können sich zwar auch einem übergreifenden thema widmen. aber sie beginnen jedesmal, zum beispiel wöchentlich, neu und greifen das thema immer wieder unter einem anderen aspekt auf. sie könnten im gegensatz zu einer werkstatt, die ein großer workshop ist, als aneinanderreihung verschiedener kleinerer workshops verstanden werden.

eine klare abgrenzung der beiden voneinander wird es nicht geben. denn sonst müsste man noch erklären, ab wieviel zeit eine werkstatt werkstatt genannt wird, und bis zu welchem zeitpunkt man auch workshop dazu sagen könnte. wichtig scheint mir, es wird geschrieben, meist kreativ. der rest müsste in der vorankündigung oder selbstdarstellung klar umschrieben werden, damit die teilnehmerInnen wissen, woran sie sind. und dann sollte es noch spaß machen.

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corporate publishing lounge – ein blogtipp

nicht nur die inneren werte zählen, auch die äußeren spielen eine rolle. vor allen dingen, wenn es sich um publikationen und veröffentlichungen handelt, die kunden anlocken und waren anbieten sollen. der frage, wie man seinen auftritt im rahmen der marktwirtschaft verbessern oder auch ruinieren kann, widmen sich die verschiedenen autorInnen der „corporate publishing lounge„.

dabei werden alle aspekte des öffentlichen auftritts beleuchtet. ob layout, technik, fotografie, sprache oder haltung, nichts ist vor dem kritischen auge der macher dieses blogs sicher. schon ein paar jahre im netz, haben sich inzwischen viele tipps, hinweise und kritiken angesammelt. angenehm fällt vor allen dingen auf, dass es nicht bierernst in dem blog zugeht. so wagen sich die autorInnen auch an glossen und satiren und nehmen manchen publizistischen ausrutscher aufs korn. und die vielfalt der möglichkeiten spiegelt sich in der hohen zahl an autorInnen wider. so ist für beinahe jeden geschmack etwas dabei.

zu finden ist der blog unter http://www.cp-lounge.de