datenhandel

 

ist das entsetzen wieder groß, dass sowohl versucht wird an möglichst viele daten aller menschen zu kommen als auch mit ihnen zu handeln, sie also zu verwenden. damit ist seit jahrzehnten zu rechnen. was macht die payback-karte anderes, als konsumverhalten zu erfassen. was erfassen kreditkartenfirmen wohl? die post und heute telekom handelten schon immer mit den daten aus dem telefonbuch.

und die reaktion der menschen, wenn sie darauf aufmerksam gemacht wurden, dass ihre daten nicht sicher sind, dann erklärten viele, sie hätten nichts zu verbergen. dann dürfte es sie nicht weiter berühren, dass ihre kontonummern gehandelt werden, stellen sie sie doch immer wieder zur verfügung. haben sie noch nie einen kontrollanruf ihrer krankenkasse gehabt, ob sie mit den leistungen zufrieden sind? wird bei ihnen die heizungablesung auch digital erfasst und später abgerechnet? man muss nicht mehr unterschreiben, sie kennen einen.

es ist wie mit dem doping bei olympia. eigentlich muss man davon ausgehen, dass alle gedopt sind, die methoden nur nicht entdeckt werden. genauso kann man bei seinen daten davon ausgehen, dass die, die vorhanden sind, früher oder später abgeglichen werden. wer darauf vertraut, dass irgendjemand diesen datenverkehr wirklich kontrolliert und beobachtet, dass kein missbrauch stattfindet, ist naiv. wie sollte das gehen, beinahe jede sekunde hinterlassen wir spuren. und während sie dies lesen weiß zumindest google schon einmal, dass sie sich für schreibpädagogik interessieren, vielleicht auch für datenschutz. außerdem wird ihr webanbieter für ein halbes jahr speichern, dass sie sich auf dieser seite aufhalten. ich kann sie nur warnen, wenn sie mit mir nicht in verbindung gebracht werden wollen, sollten sie zumindest keine cookies zulassen. aber das hilft wahrscheinlich auch nicht viel.

sie müssen nichts zu verbergen haben, sie werden trotzdem erst einmal erfasst. der vorschlag von frau künast ist ein grandioser. den datenschutz im grundgesetz zu verankern. es ist damit zu rechnen, dass dies nicht umgesetzt wird, denn eigentlich findet gerade von staatlicher seite die gegenbewegung statt. herr schäuble möchte immer mehr daten bündeln und miteinander abgleichen. deshalb habe ich sie gewarnt, denn sie werden mit mir in verbindung gebracht, der gerade einen artikel zur kritik der sexualpädagogik in einem buch zum marxismus veröffentlicht hat. und sie lesen meine seite 😛 

doch daneben sind sie einfach ein konsument. und wenn sie einkommen haben, sogar ein recht interessanter. also machen sie sich darauf gefasst, dass man  auch weiterhin erfassen möchte, für was sie sich interessieren. und demnächst erhalten sie dann bestimmt post für schreibpädagogische fachliteratur 😮

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