biografisches schreiben und liebe

 

erst wollte ich von liebesverhältnissen schreiben, doch dann habe ich mich eines besseren besonnen, da es mir wichtig erscheint, dass auch die lieben in die betrachtung der eigenen lebensgeschichte eingang finden, die eventuell nicht erwidert wurden oder sich nicht wirklich an eine person oder einzelne dinge richten.

also kommen wir hier zu den eigentlichen essenzen des lebens, die für jeden menschen im vordergrund stehen, die intensiven, emotionalen sozialen kontakte. menschen haben das wort „liebe“ dafür auserkoren, die zuneigung abzubilden. aber natürlich beschreiben auch andere worte das intensive gefühl. wichtig scheint mir, dass bei der eigenen biografie ein recht unverblümter blick auf die eigenen vor“lieben“ geworfen werden kann. dass keine hemmungen bestehen, zumindest für sich selber zu schauen, welche lieben die eigene lebensgeschichte begleitet haben. dabei lohnt auch ein blick auf die lieben, die nie offen ausgesprochen wurden, da sich nie eine gelegenheit ergab oder die situation aussichtslos erschien.

und dann gibt es noch die erwiderten lieben, die einen verwirrten, das ganze eigene leben über den haufen warfen oder es einem einfach nur gut gehen ließ. doch es gibt wohl keine liebe, die das eigene leben nicht in die eine oder andere richtung veränderte. es macht sinn sich der ereignisse zu erinnern, um dann zu schauen, was hat sich durch die jeweiligen situationen für einen selbst verändert. der eine partner hat einen an die kultur herangeführt, die andere an die eigenen persönlichen grenzen. wiederum hat eine unerwiderte liebe einen beinahe in eine depression gestürzt und die andere unerwiderte liebe einen nur in dem gefühl schwelgen lassen. und so lernen wir alle, immer wieder einen anderen umgang mit den aufeinander folgenden lieben zu finden. und wir wachsen an ihnen. dies für sich selber noch einmal zu ergründen schlüsselt einem wahrscheinlich die aktuelle situation auf und begründet die persönliche haltung.

die haltung zu gefühlen, zum sex, zu sozialen kontakten, aber auch zu sich selbst. es macht also sinn einen ausführlichen blick auf das eigene intensive gefühlsleben zu werfen, um beim verfassen der eigenen lebensgeschichte nicht das auszusparen, was einem eigentlich oft das wichtigste war am eigenen leben. und dieses gefühl, das sich liebe nennt, kennt keine altersgrenzen. wieso nicht durch die eigene liebes-historie auf den aktuellen zustand zusteuern?

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