Tagesarchiv: 2. September 2008

kreatives schreiben und reden schreiben

reden zu schreiben ist meist ein kompliziertes unterfangen, vor allen dingen, wenn man nicht so genau weiß, wie das publikum drauf ist. deshalb verzweifeln redenschreiberInnen nicht selten schon am anfang. kreatives schreiben kann das redenschreiben nicht ersetzen, aber es kann mit seinen verschiedenen techniken der rede eine gewisse gelassenheit und ein prise humor geben. es gibt nichts schlimmeres als nicht enden wollende langweilige reden oder vorträge.
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Tagebuch- und Erinnerungsarchiv auch in Berlin

Ebenso wie das Emmendinger Tagebucharchiv gibt es auch in Berlin eine systematische Sammlung von Tagebüchern, Briefwechseln, Posie- und Fotoalben, Reiseberichte etc. Seit 1993 werden im Heimatmuseum Berlin-Treptow Dokumente der Alltags- und Zeitgeschichte gesammelt.

Im September 2005 fiel nach dem Europaprojekt „Telling Europe“ der Entschluss das Archiv weitgreifender auszubauen. Es stehen Tagebuchsammlungen aus dem Zeitraum von 1929 bis 2000 seit dem Bezug der Archivräume im Sommer 2006 einem großen Nutzerkreis (privat, sozialwissenschaftlichen Interessenten u. a.) nach Absprache zur Verfügung. Die Sammlung wurde auf die östlichen Bundesländer erweitert. Die Leiterin, Frau Karin Manke, ist zusammen mit den GründerInnen immer wieder auf ehrenamtliche Unterstützung angewiesen und freut sich über engagierte Helfer und Helferinnen.

Besichtigungen können nach telefonischer Anmeldung donnerstags zwischen 10 und 18 Uhr stattfinden.

Weitere Infos unter www.heimatmuseum-treptow.de/sites/erinnerungsarchiv.htm

„hilfe – alles wird teurer! – so kann ich sparen“ – eine medienkritik

 

ja, alles wird teurer, auch die gez-gebühren. und die werden von der ard verwendet, um eine sendung zu produzieren, die den menschen zeigt, wie sie geld sparen können, und zwar „hilfe – alles wird teurer! – so kann ich sparen“. denn dann können sie immer ihre gez-gebühren zahlen, auch für den heimcomputer. es ist unglaublich, dass das öffentlich-rechtliche fernsehen pure politik macht und der askese, dem sparen das wort redet.

wir leben in keinem armen land, wir leben in einem land, das ungerecht verteilt. wer nicht mehr die volle leistung bringen kann, der wird gegängelt, die solidarität ist flöten gegangen. folge davon und auch vom leben auf kosten anderer auf der welt sind steigende preise. aber nicht nur, andere verdienen sich eine goldene nase. eine konsequenz daraus könnte eine sendung mit dem titel sein: „hilfe – alles wird teurer! – ich will mehr gehalt!“. aber nein, das erste ist ganz nah am bürger und zeigt ihm auf, dass er nur ein wenig seinen lebensstil ändern muss und dann bleibt alles beim alten. die gebühren und steuern steigen, energiekosten erhöhen sich und die grundversorgung wird weiter privatisiert. landesbanken können sich dann so viel verspekulieren, wie sie lustig sind, es hat keine konsequenzen.

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