Tagesarchiv: 9. September 2008

das literarische internet als überraschungsei

wie die süddeutsche zeitung heute berichtete (der artikel kann hier gelesen werden: http://www.sueddeutsche.de/computer/479/309416/text/ ) unternimmt der russische krimiautor boris akunin den versuch einen interaktiven krimi herauszubringen. es ist der versuch das buch mit dem internet und den vielen möglichkeiten des internet, wie zum beispiel musik, miteinander zu verschränken. dadurch bekommt das lesen gleichzeitig etwas spielerisches, da zum beispiel das lösen einer rätselaufgabe am ende eines kapitels dazu führt, das nächste kapitel kostenlos lesen zu können.

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schreibpädagogik und lernplattformen

in gruppen schreiben ist eine angenehme erfahrung, die durch den anschließenden austausch über die entstandenen texte noch aufgewertet wird. doch manchmal finden schreibwerkstätten nur am wochenende statt oder die schreibgruppen treffen sich in längeren zeitabständen. bei den teilnehmerInnen gibt es aber den bedarf sich weiter auszutauschen. was kann gemacht werden?
eine möglichkeit besteht darin lernplattformen einzurichten. wie hier schon erwähnt kann dies eine bloggersoftware leisten, aber auch spezielle angebote dafür sind im netz vorhanden. der vorteil dieser software besteht darin, dass verschiedene untergruppen eingerichtet werden können und somit zu jeder abgeschlossenen veranstaltung ein nachträglicher austausch stattfinden kann.
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warnung vor google chrome durch das bundesamt für sicherheit in der informationstechnik – ein kommentar

manche meldungen erscheinen skurril und es ist schwer zu verstehen, weshalb sie von der gesamten presse wiedergegeben werden. schon länger gibt es diskussionen über google und die daraus folgende googlisation des lebens und der daten. so scheint es erst einmal ein positives moment, wenn das bundesamt für sicherheit in der informationstechnik (hier die homepage: http://www.bsi.bund.de/ ) sich zu wort meldet. in der berliner zeitung warnte der sprecher des BSI vor google chrome, dem neuen internetbrowser von google (hier der artikel: http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2008/0906/wirtschaft/0024/index.html ). er verweist auf die sicherheitslücken der beta-version des browsers und die datensammelei von google.

leider hat man die gleichen warnungen von dem bundesamt nie zum internet-explorer von windows vernommen. da es bei google chrome auch um die vorherrschaft im internet geht und um einen angriff auf das beinahe-monopol von windows (das bei browsern inzwischen sowieso nicht mehr so gegeben ist).  sich hier als bundesamt zu positionieren hinterlässt das gefühl ein bestimmtes angebot zu bevorzugen. es kann aber auch sein, dass aus vorherigen fehlern gelernt wurde. doch sicher ist das nicht.

denn mit einem ist nicht zu rechnen, dass das bundesamt eine warnung vor der vorratsdatenspeicherung ausspricht oder zum beispiel auf „bundestrojaner“ hinweisen wird. hier wird also die staatliche position genutzt, um in eine veränderung einzugreifen. wer auf die homepage des BSI geht, wünscht sich klarere hilfestellungen beim umgang mit der sicherheit im netz. leider erscheint die seite recht spezialisiert und nicht gerade für den einfachen bürger gedacht. ein katalog von tipps für das richtige verhalten im netz, auch in bezug auf die verschiedenen browser wäre ein wünschenswertes angebot. denn die bürger zweifeln immer mehr an der datensammelwut sowohl privater anbieter, als auch staatlicher stellen.