Tagesarchiv: 18. September 2008

6 monate oder ein halbes jahr wird jetzt hier rumgebloggt

am 18ten des jeweiligen monats ist es immer ein netter anlass, sich selbst zu fragen, wieweit es sinn macht zu weblogs und schreibpädagogik weiterzubloggen. und monat für monat komme ich zu dem schluss, es macht sinn. auch nach einem halben jahr bleibt die erkenntnis, dass man mit blogs inzwischen anscheinend mehr interessierte menschen erreicht, als über andere medien (höchstens man hat seine eigene fernsehsendung zu kreativem schreiben 😀 ). das ist eine angenehme tatsache, die zu nicht zu nutzen blödsinnig wäre.

und es fällt auf, dass immer mehr reagiert wird. ob das die taz ist, die sich bei der büchergilde nach dem essaywettbewerb erkundigt oder nur eine ganze menge menschen, die die infos zu den suchmaschinen lesen. in den sechs monaten hat die zahl der besuche konstant zugenommen (natürlich nicht zu vergleichen mit den „blogg bustern“, aber für das thema schreibpädagogik sehr schön. aber auch die tatsache in dieser zeit über 50 schreibideen formuliert zu haben ist für mich persönlich eine schöne sache, da ich mir dadurch langsam selber einen pool mal besserer, mal schlechterer schreibideen erstelle. der blog animiert („zwingt“) mich dazu, mir jedesmal neue ideen auszudenken, die dann verwertbar sind. 

und als letztes finden sich beim regelmäßigen ergründen des internets, immer wieder kleine perlen und große diamanten, die nicht nur für mich interessant sind, sondern auch andere interessieren könnten. wieso nicht einfach mitteilen.

einziger kleiner haken bleiben die schreibaufgaben, zu denen zwar immer wieder die rückmeldung gegeben wird, etwas schreiben zu wollen, doch die „globale zeitknappheit“ macht manchen leserInnen einen strich durch die rechnung 😦 . wenn ich dann mal ein jahr lang gebloggt habe und die schreibaufgaben weiterhin für besucherInnen uninteressant erscheinen, dann werde ich es wohl sein lassen, versprochen ❗

tipps, kritiken und anmerkungen werden gern weiter entgegengenommen. ansonsten, danke für die aufmerksamkeit.

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kreatives schreiben und geld

 

je größer die „geldvernichtung“ zur zeit an den börsen und bei den banken erscheint desto unsicherer werden die menschen ob ihrer eigenen finanziellen absicherung. sie suchen nach möglichkeiten auf diversen wegen die selbstversorgung zu organisieren. abseits der notwendigen empörung über eine zu erwartende entwicklung, sei hier die frage gestellt, kann man mit kreativem schreiben eigentlich geld verdienen?

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lycos und hotbot haben kein problem mehr mit dem wort „schwul“

vor einiger zeit wurde hier darauf hingewiesen, dass die suchmaschinen „lycos“ und „hotbot„, die zu bertelsmann gehören, anscheinend einen filter bei dem wort „schwul“ vorgeschaltet haben. war die suche nach diesem begriff, ebenso wie nach „lesbisch“ erfolglos gewesen und ergab keinen treffer.

dieses problem existiert nicht mehr. woran es lag, darüber kann nur spekuliert werden. oder anders geschrieben, wer auf die idee kommt solche filter in suchfunktionen einzubetten. jetzt ist es zumindest unproblematisch weitere informationen zu verschiedenen sexuellen orientierungen zu finden. eine sinnvolle entwicklung in einer gesellschaft mit antidiskriminierungsgesetzen.