Tagesarchiv: 27. September 2008

web 2.0 und philosophie

manchmal zappt man sich so durch das programm und landet plötzlich bei einer kleinen perle, die leider schon eine gewisse zeit gesendet wird und nicht mehr vollständig aufgezeichnet werden kann. aber die modernen zeiten ermöglichen es, die sendung noch einmal im internet anzuschauen.

und so sei von mir die sendung „paris – berlin – die debatte“ vom 25ten september auf arte ans herz gelegt. denn das thema war: „der digitale mensch – schneller, stärker, schlauer?„. bei der digitalisierung der welt scheiden sich die geister, auch unter den philosophen. überwiegen die vorteile oder die nachteile, sowohl beim web 2.0 als auch beim handy? wahrscheinlich lässt sich diese frage erst in etlichen jahren beantworten. einig sind sich viele, dass ein sinnvoller umgang mit neuen medien gefunden werden muss. aber das betrifft eigentlich alle medien.

in der sendung von arte diskutieren zwei philosophen, ein experimenteller organisator und ein experte über diese fragen. eine spannende debatte, die sich den aktuellen gesellschaftlichen entwicklungen widmet. ein muss, wenn man die kritische distanz zum web 2.0 nicht aufgeben möchte. zu finden ist die sendung unter: http://plus7.arte.tv/de/detailPage/1697660,CmC=2217930.html . ein paar zusatzinformationen zur sendung, zu den gästen und buchtipps sind zu finden unter: http://www.arte.tv/de/Die-Welt-verstehen/paris-berlin/paris-berlin/Naechste-Debatte/2103726,CmC=2103718.html .

buchmesse in frankfurt am main

bald ist es wieder soweit, vom 15ten oktober bis 19ten oktober kann man die buchmesse in frankfurt am main besuchen. die urmutter aller buchmessen, inzwischen im halbjahresabstand zur leipziger buchmesse, ist eine der größten ihrer art auf der ganzen welt.

das bedeutet, dass man sich erschlagen fühlt von der fülle der stände und der ausgestellten literatur. es ist klar, dass man es nicht schaffen wird in kurzer zeit einen überblick über die neuerscheinungen in deutschland im herbst diesen jahres zu bekommen. ist deutschland doch eines der länder mit den meisten neuerscheinungen pro jahr und mit der größten vielzahl an verlagsprogrammen. auch wenn immer wieder eine lesekrise beschworen wird, gelesen wird weiterhin eine menge. auch bei den büchern gibt es zwar den hang zu blockbustern, doch es ist weiterhin möglich nischen zu besetzen. und die online-shops haben normalerweise auch die nischen im sortiment. was verschwindet, sind die kleinen buchläden mit einer sehr persönlichen und subjektiven zusammenstellung der händlerInnen. sie tragen sich oft nicht mehr, da das internet die nischen noch ausführlicher bedient als ein kleiner buchladen das kann. das ist schade, aber schwer zu verhindern.

doch zurück zur buchmesse, ist diese die ersten tage nur für fachpublikum geöffnet. wenn man auf die messe geht, kann man sich zumindest umsehen, was es überhaupt für verlage gibt und deren diverse kataloge mitnehmen, um zuhause zu schauen, welche angebote auf einen zukommen und was einen interessieren könnte. außerdem kann es ein schönes gefühl sein, einmal in ein meer von büchern abzutauchen. oder die homepage der 60. buchmesse besuchen unter: http://www.buchmesse.de/de/