Tagesarchiv: 6. Oktober 2008

schreibpädagogik und selbsterfahrung

 

es gibt eine schwierigkeit bei der anleitung von schreibgruppen, die erst einmal kaum verhindert werden kann. denn kreatives oder biografisches schreiben kann bei den einzelnen teilnehmerInnen dinge zu tage fördern, die ihnen lang nicht bewusst waren. natürlich entsteht dann oft das gefühl, sich mitteilen zu wollen. dagegen spricht bis zu einem gewissen punkt nichts. doch die form der selbsterfahrung birgt die gefahr in sich, dass sich eine schreibgruppe in eine selbsterfahrungsgruppe verwandelt und dadurch therapeutische züge annimmt.

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biografisches schreiben und gesellschaftliches engagement

 

immer mehr menschen engagieren sich in sozialen und gesellschaftlichen bereichen. die meisten tun dies auf ehrenamtlicher basis und übernehmen in diesem zusammenhang sehr anspruchsvolle tätigkeiten. viele ehrenamtlerInnen ersetzen mit ihren tätigkeiten festangestellte, da die gelder für eine gute versorgung fehlen.

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kreatives schreiben und soziale berufe

 

der begriff „soziale berufe“ ist ein sehr weiter, doch das schadet bei den anstehenden betrachtungen nicht. hier schon häufiger erwähnt wurde das anwenden des kreativen schreibens als möglichkeit der therapeutischen hilfe. doch dieses mal soll der blick in die andere richtung gehen. viele menschen, die in sozialen berufen tätig sind, haben mit den problemen anderer menschen zu tun. sie bekommen viel zu hören und erleben viel, dass auch für sie nicht einfach zu verarbeiten ist.

das kreative schreiben bietet hier neben dem tagebuch schreiben eine zusätzliche variante, für sich eine form der verarbeitung des arbeitsalltags zu finden. Weiterlesen