Tagesarchiv: 7. Oktober 2008

verlag (16) – carl hanser verlag

klein aber fein, lässt sich auf den ersten blick vom „carl hanser verlag“ sagen. doch das täuscht, wenn man auf die homepage des verlages geht. denn kaum ruft man einen punkt auf, zeigen sich schon viele unterpunkte. und es stellt sich heraus, der hanser verlag widmet sich nicht nur der literatur und dem kinderbuch. er widmet sich dem thema computer und internet, er widmet sich den wissenschaften und er widmet sich der industrie. bis zu dem moment, wo ein verlag eine austauschplattform für bestimmte wissenschafts- und wirtschaftszweige verwaltet.
aber daneben existieren viele andere informationen wie bei etlichen verlagen üblich, zu den autorInnen, zu einzelnen themen, es gibt eine art von dossiers oder auch leseproben. und es gibt die möglichkeit, sich natürlich umfassend über das verlagsangebot zu informieren.


eines merkt man auf alle fälle, hanser nimmt gern kontakt mit interessierten aller art auf. ob nun leserInnen oder autorInnen, sofort werden kontaktpersonen und anschriften, also wichtige informationen angezeigt. die homepage kommt schlicht daher, fächert sich aber stück für stück auf und bietet dann einen weiten einblick in das verlagsgeschehen. ganz abgesehen davon, wurden bei hanser eine ganze menge nobelpreisträger verlegt. zu finden ist der verlag unter: http://www.hanser.de .

web 2.0 und sicherheit

das magazin „report“ des bayerischen rundfunks sendete gestern einen beitrag, der empörung vermitteln sollte. das klappte nicht so richtig, da die botschaft des beitrags alles andere als neu war. denn laut beitrag kann es einem im internet leicht passieren, dass man sich einen „trojaner“ einfängt, der es anderen erleichtert die eigene festplatte zu übernehmen. das kommt öfter vor, ist aber nichts unbekanntes. es hat damit zu tun, dass menschen immer noch der meinung sind, die virtualtität unterschätzen zu können.


und es hat vor allen dingen damit zu tun, dass von staatlicher seite kaum anstrengungen unternommen werden, überhaupt über die nutzung de internet aufzuklären. auf der einen seite werde ich in vielen zusammenhängen dazu aufgefordert, das internet zu nutzen (steuererklärung, preiswertere fahrkarten der bahn) auf der anderen seite tauchen selten warnungen auf. ansonsten warnen wir den verbraucher vor allem, vor nahrungsmittelzusätzen, vor fernsehern, die nicht auseinandergebaut werden sollen, vor taschendieben und dergleichen. wir warnen aber kaum davor, dass menschen versuchen können, den eigenen computer zu übernehmen, ihn zu starten, wenn er abgeschaltet ist, weil der stecker zum internet nicht zwischendurch gekappt wird und dergleichen mehr.


nun fragt man sich als verbraucher und nutzer, weshalb dies nicht geschieht. oder weshalb erst in aktion getreten wird, wenn das kind schon in den brunnen gefallen ist? hängt wohl damit zusammen, dass auch der staat ein interesse an persönlichen daten hat. dass er ebenso, wie andere, demnächst trojaner in die lande schicken will. würden dann alle versuchen mit hilfe bestimmter technischer vorkehrungen, den trojaner zu verhindern, käme das recht ungelegen. schade auch, dass auf diese tatsache im beitrag von „report“ nicht hingewiesen wurde. oder was soll die persönliche steuernummer anderes, als den datenaustausch zu vereinfachen. ist doch alles wieder einmal sehr zwiespältig und nicht unbedingt das neueste. also, immer mal wieder den stecker ziehen und nicht die ganze zeit im netz bleiben, wenn man was anderes macht 😮