schnickschnack (45)

menschen, die schreiben, die handschriftlich schreiben, schreiben gern in gebundene büchlein. da gibt es die bemusterten stabilen kartontagebücher, die poesiealben der teenies, die schwarzen bücher mit den roten ecken. und dann gibt es die „moleskine„-bücher. in verschiedenen formen, als kalender oder als tagebuch, im sehr handlichen format oder beinahe als din-a4-heft. generell schwarz und generell chic.

und anscheinend boomen die moleskine-produkte. denn viele menschen glauben, dass sie sich mit den notizbüchern in einer jahrhunderte dauernden tradition der kunst- und kulturschaffenden befinden, die diese bände für ihr werk nutzten. dabei ist alles nur eine gute marketing-strategie, wie der artikel von hillmar poganatz in der süddeutschen zeitung vom 31ten oktober zeigt. der artikel ist hier zu finden: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/376/316261/text/  .

und doch liegen diese schwarzen bücher meist gut in der hand, haben eine papp-tasche für schnickschnack in der innenseite des rückeinbandes. deshalb hier der hinweis, wo sie herkommen und wie man sie bekommt. und zwar hier: http://www.moleskine.com/index_eng.php .

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