auf meinen spuren – ein buchtipp

im rahmen des biografischen schreibens werden verschiedene techniken angewendet, um sich seiner eigenen lebensgeschichte anzunähern. das ist aber nichts neues, sondern ein in der psychotherapie oder im rahmen vieler zeitzeugen-projekte schon länger übliche vorgehensweise.

die persönliche lebensgeschichte aufzuschlüsseln kann einem einen überblick über die eigene entwicklung geben und dem entwickeln neuer handlungsmöglichkeiten für zukünftige entscheidungen zuarbeiten. dieses interesse an sich selber ermöglicht es dem einzelnen menschen, sich ein bild von sich zu machen.

das buch „auf meinen spuren – das entdecken der eigenen lebensgeschichte – vorschläge und übungen für pädagogische arbeit und selbsterfahrung“ von herbert gudjons, marianne pieper und birgit wagener bietet eine fülle an praktischen techniken, die allein durchgeführt werden können, um sich seiner lebensgeschichte und seiner selbst bewusst zu werden. leserInnen können für sich entscheiden, welche technik sie für sich sinnvoll und angenehm finden und diese durchführen. aber auch menschen, die in der biografiearbeit tätig sind, bietet das buch viele anregungen. ob reflexionen zur familie, zur eigenen kindheit, zum zeitgeschichtlichen kontext, zum selbstbild oder zum körperbewusstsein, es bietet eine fülle an vorschlägen. auch wenn das mir vorliegende buch nicht ganz frisch ist, die techniken verlieren nicht an wert. schön wenn man so etwas geschenkt bekommt, ansonsten vielleicht im antiquariat nachschauen, es ist erschienen bei rororo im taschenbuch-verlag im november 1986 und hat die ISBN 3-499-18304-8.

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