kreatives schreiben und kombinationen

 

ein zeichen von kreativität ist es, dinge kombinieren zu können und einfach zu kombinieren, die eigentlich nicht kombiniert werden können. wie hier schon einmal beim „überraschungseffekt“ aufgezeigt, macht meist das unerwartete texte interessant. aber es geht nicht nur um die überraschung bei einer gewissen kombinationsfähigkeit. es geht darum, dinge miteinander verknüpfen zu können.

nehmen wir einmal die situation, dass ich zwei erlebnisse im alltag hatte, die ich mir als mögliche geschichtsideen notierte. nach einer gewissen zeit entsteht die idee, etwas über den alltag zu schreiben. beim kreativen schreiben fällt es dann nicht mehr schwer, verschiedene erlebnisse in einer geschichte zu vereinen. bei einer geschichte zum alltag mag das noch leicht fallen, da erlebnisse aneinandergereiht oder verschränkt werden können.

schwerer fällt es, wenn die zwei ideen eigentlich nichts miteinander zu tun haben. und doch ermöglichen es die kreativität und das kreative schreiben, dass absurde geschichten entstehen und gedacht werden dürfen. oder es besteht die möglichkeit, eine verknüpfung zu finden, die bis dahin nicht gedacht wurde, aber nichts mit absurdität zu tun hat, sondern realität nur anders abbildet.

diese fähigkeit zur kombination kann erlernt werden. das fängt bei kindern an, die spiele spielen, in denen sie eigene ideen einbringen und in verbindung zu den spielanweisungen und dem spielablauf bringen können. der lernprozess, den mut zu kombinationen zu haben, zieht sich weiter durch die schul- und ausbildungszeit. wieweit wurde in meiner ausbildung die fähigkeit zu eigenständigem denken erlernt. dazu gehört es, sachverhalte mit eigenen worten wiedergeben zu können, reflektieren zu können und eigene gedanken einflechten zu können. ist dies einmal erlernt steht der weg frei für absurdes. es wird bewusst, dass es sich um ein spiel mit gedanken handelt und es zeigt sich, dass dieses spiel spaß macht. ab diesem moment sind der kreativität keine grenzen mehr gesetzt. und schon unterhält sich der camembert mit den käsekulturen, die ihm geimpft wurden und fragt sich, was der mensch an seinem verrottungsprozess mag.

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