schnickschnack (48)

der streit zwischen elke heidenreich und dem zdf war nicht mehr zu schlichten. also wurde elke heidenreich entlassen, die sendung „lesen!“ aus dem programm genommen und eine ersatzsendung als „aspekte-extra“ deklariert. kritik am arbeitgeber führt gern zu entlassungen.

doch das internet bietet inzwischen eine alternative. elke heidenreich stellt die sendung „weiterlesen!“ ins web 2.0. zu erreichen ist die sendung 24 stunden am tag und über die neue literatur-plattform aus köln. die plattform heisst „litcolony„, ist zu finden unter http://litcolony.de, bietet diverse kolumnen, veranstaltungskalender, vor allen dingen auch zum literaturfestival in köln und eben in regelmäßigen abständen die sendung von elke heidenreich. die sendung ist zu finden unter: http://litcolony.de/littv .

ein weiteres zeichen dafür, dass sowohl die öffentlich-rechtlichen, als auch die privaten sender alles daran setzen, dass das internet die qualitativ hochwertigere alternative zu ihren eigenen programmen wird. dann könnte man in zukunft aus der ard zumindest einen ausschließlichen sportkanal machen, wenn sowieso schon extrem viele gez-gebühren für die bundesliga und olympia verbraten werden. und die, die es nicht schauen, müssen auch keine gebühren mehr zahlen.

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Eine Antwort zu “schnickschnack (48)

  1. LitCologne präsentiert »(weiter)lesen!« mit Elke Heidenreich exklusiv im Netz und erreicht damit nur wenig Zuschauer. Das die Einbettung des Videos in Blogs oder Literatur Webseiten via sevenload möglich ist, wird auf litcolony.de verheimlicht.

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