gewaltprävention und genderanalyse

und noch ein interessantes angebot sei hier erwähnt. heute wird viel über die gewaltbereite jugend gesprochen. dabei wird selten in betracht gezogen, wie viele verschiedene ursachen es dafür geben kann. so stellt sich zum beispiel zur zeit heraus, dass neben der tatsache, dass die meisten täter und opfer männer  und männliche jugendliche sind, die gewaltbereitschaft bei weiblichen jugendlichen zunimmt.

bei mann wird von vielen vorausgesetzt, dass er per se gewaltbereiter sei. auch dem wäre zu widersprechen. eine interessante richtung der geschlechterforschung setzte sich mit der gesellschaftlichen konstruktion der geschlechterrollen auseinander und versucht diese zu dekonstruieren, stellt also die festlegung der rollen in frage.

bei der arbeit mit gewaltbereiten jugendlichen kann dieses thema eine große rolle spielen. das „ifgg – institut für genderorientierte gewaltprävention“ bietet fortbildungen und beratungen für menschen an, die mit jugendlichen arbeiten. der schwerpunkt der arbeit vom „ifgg“ liegt auf dem aufzeigen von gewaltpräventiven maßnahmen bei der arbeit mit jugendlichen unter dem aspekt der gendeperspektiven. dabei fließen methoden der systemischen therapie ein, aber eben auch erkenntnisse aus der geschlechterforschung. hier werden möglichkeiten an die hand gegeben, konflikte zu entschärfen und rollenmuster zu überwinden. eine der methoden basiert auf möglichkeiten des selbstcoaching durch schreiben. hierbei kommen techniken des kreativen und biografischen schreibens zur anwendung.

zu finden ist das angebot unter: http://www.ifgg-berlin.de/ .

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