Tagesarchiv: 25. Dezember 2008

schreibtechnik (23) – typografie

eigentlich handelt es sich bei dieser schreibtechnik gar nicht um eine schreibtechnik, sondern eher um eine ausdruckstechnik. doch sie kann mit dem schreiben einhergehen. entweder zum beispiel bei der überlegung welche schrift beim schreiben am computer verwendet werden sollte oder beim anschließenden layouten des textes. durch die schrift wird der text beeinflusst.

inzwischen gibt es eine unüberschaubare fülle an verschiedenen computerschriften. aber dennoch sollten beim verwenden von schriften, um ein übersichtliches layout zu erhalten ein paar „goldene“ regeln beachtet werden.

seit der entwicklung des druckes machen sich menschen gedanken, wie schriften gestaltet werden können. die so genannte „typografie„. und es geht darum wie die schriften beim layout angeordnet werden. einen schönen überlick über die wichtigsten regeln bei der typografie bietet eine pdf-datei von „cleverprinting„, die heruntergeladen werden kann. dabei handelt es sich um ein plakat im din a 2 format, das aber ohne mühe am computer betrachtet werden kann. die aufgeführten regeln können hilfreich sein, die richtige schrift für den eigenen text zu finden. die datei kann hier runtergeladen werden: http://www.cleverprinting.de/typo.html .

einen guten überblick, welche entwicklungen es im bereich der typografie gibt bietet eine unterrubrik der webseite der „designer in action“ unter: http://www.designerinaction.de/typografie/index.php . hier finden sich viele verschiedene informationen, um den eigenen texten den nötigen schliff geben zu können. denn der charakter eines textes wird stark vom schriftbild beeinflusst. es lohnt sich mit diesem zu experimentieren, denn manchmal kann die schrift dem inhalt einen zusätzlichen ausdruck verleihen.

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schreibidee (81)

die längste nacht des jahres ist schon vorüber, nun verkürzt sich die dunkelheit wieder. nach dem vorstress der feiertage herrscht eine zeit des ausruhens und erholens. ruhe bedeutet schlaf. und schlaf wird durch „gute-nacht-geschichten“ gefördert. deshalb dieses mal die idee, in der schreibgruppe „gute-nacht-geschichten“ zu verfassen.

meist werden geschichten zum einschlafen kindern erzählt. dies soll auch die erste schreibanregung für die schreibgruppe sein. alle teilnehmerInnen sollten sich daran erinnern, ob ihnen früher gute-nacht-geschichten erzählt wurden oder nicht. und wenn ja, an welche geschichten oder vorgelesenen bücher sie sich noch erinnern können. anschließend ist eine zweiseitige kurze geschichte für kinder selber zu schreiben. diese geschichte wird in der schreibgruppe vorgetragen. dabei liegt dieses mal das augenmerk nicht nur auf der geschichte, sondern auch auf den vortragsstil. ins feedback sollte einfließen, ob die schreibgruppenteilnehmerInnen das gefühl haben, dass der tonfall der vortragenden sie schläfrig machen würde.

doch nicht nur kinder schätzen es mit einer guten geschichte einzuschlafen. auch erwachsene, die zwar bücher selber lesen können, mögen es häufig, sich von jemand anderem vorlesen zu lassen und dabei in den  schlaf zu sinken. nun ist eine geschichte zu schreiben, die erwachsenen es erlaubt, nicht gelangweilt zu werden aber gleichzeitig schläfrig zu machen. für diese schreibanregung gibt es keine weiteren vorgaben. ob mit cluster oder anderen assoziationstechniken, es ist allen teilnehmerInnen überlassen, wie sie ihre schlafanregung formulieren.