schnickschnack (50)

schreiben im web 2.0 oder internet hat viele verschiedene gesichter. einige aspekte wurden hier schon vorgestellt. doch es gibt einen weiteren, der darüber hinausgeht, den computer als neues regelmäßiges schreibwerkzeug zu nutzen.

man kann den computer selber schreiben lassen. soll heißen, man programmiert ein programm, schreibt also eigentlich die software für eine rechenmaschine, die wiederum aus den ihr zur verfügung gestellten materialien wieder etwas neues generiert. dabei spielen zufall und mathematik eine rolle, aber auch die vorauswahl der materialien durch die programmiererInnen. es ergibt sich eine schnittstelle zwischen mensch und maschine und doch produziert mensch nicht alles.

einen überblick über die recht aktuellen diskussionen zum generiern von literatur am computer erschien das buch „electronic literature“ von n. katherine hayles. und es wurde zeitgleich eine homepage zu dieser thematik eingerichtet. diese bietet sowohl einige essays, eine menge links auch zu den projekten der autorInnen und eine auswahl an lehrveranstaltungskonzepten zu „elektronischer literatur“. zu finden ist die englischsprachige seite unter: http://newhorizons.eliterature.org/index.php . über die qualität elektronischer literatur lässt sich streiten, aber das mensch-maschine-verhältnis könnte sich durchaus verändern.

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