wie schriftsteller schreiben – ein interview

im magazin der süddeutschen zeitung vom freitag erschien ein interview mit dem schriftsteller philip roth über sein neues buch, das in deutschland erscheint. aus diesem anlass wurden interessante fragen zu seinen schreibprozessen gestellt. wie entsteht denn nun ein buch?

für menschen, die selber schreiben, kann es immer wieder interessant sein, wie es denn andere machen. denn schreiben ist einer dieser jobs, bei denen man während des eigentlichen arbeitsprozesses immer allein ist, in seinem kopf. ein austausch kann vorher und hinterher stattfinden, aber nicht während des kreativen prozesses. deshalb können viele das gefühl bekommen, nicht zu wissen, ob sie allein auf der welt sind oder ob es noch andere gibt, die ähnliche situationen oder phänomene erleben.

gestern war dann gleichzeitig auf „bbc world“ ein interview mit john irving zu sehen, in dem er, ebenso wie roth in seinem interview, beschrieb, dass schriftsteller zu sein, bedeuten kann, auch im hohen alter nicht aufhören zu können zu schreiben. roth beschreibt es sogar als eine art sucht, die, einmal angefangen, bedient werden will. vielleicht unterscheidet das die schriftstellerei vom journalismus. abgesehen davon gibt es interessante hinweise von roth, wie bei ihm die geschichten entstehen, hinweise, die eventuell vielen anderen auch bekannt vorkommen. das interview ist zu finden unter: http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/28003 .

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