schreiben und e-books

schreiben schriftstellerInnen anders, wenn sie für e-books schreiben und nicht mehr gedruckt verlegt werden? wird es überhaupt dazu kommen, dass wir nur noch in e-books schmökern. meine sich habe ich hier schon einmal dargelegt. da ich aber kein schriftsteller bin, war es ein schöner zug von der süddeutschen zeitung die schriftstellerin „katharina hagena“ in ihrer ausgabe vom gestrigen mittwoch auf seite 11 zu wort kommen zu lassen.

der artikel der schriftstellerin dreht sich um die frage, welche vorteile das übliche verlagsgeschäft gegenüber der produktion von e-books hat. dabei fallen ihr viele gründe ein, schon allein die betreuung durch lektorInnen bis zur abnahme bestimmter organisatorischer fragen, um die man sich selbst kümmern müsste, wenn man nur noch virtuell arbeitet. angerissen wird auch die frage, ob man als schriftstellerIn am computer anders schreibt als an der schreibmaschine oder von hand. schreibt man anders für das internet? ein paar interessante äußerungen und gedanken sind in dem artikel zu finden.

und das schöne ist, der artikel ist im internet nachzulesen unter: http://www.sueddeutsche.de/kultur/580/461207/text/ . dabei handelt es sich zwar noch nicht um eine darstellung im e-book-format, doch virtuelle kommt der text doch schon daher. zumindest ist auch nach diesem artikel zu vermuten, dass e-books die sinnliche erfahrung des bücherlesens ebensowenig ablösen wird, wie hörbücher.

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