Tagesarchiv: 19. März 2009

„wer reden kann macht eindruck – wer schreiben kann macht karriere“ – eine buchvorstellung von ulrike scheuermann

Vorsprung durch Texte

Ob Berufstätige und Wissenschaftler, Studierende oder privat Schreibende: Für viele ist Schreiben eine lästige Pflichtaufgabe, die zwar Zeit frisst aber wenig bringt. Doch Schreiben bietet beste Chancen für die persönliche und berufliche Entwicklung – zum Beispiel durch Methoden des Schreibdenkens, bei denen nicht für Leser geschrieben wird, sondern einzig dafür, um auf andere Weise als gewohnt weiter, anders und neu zu denken.

coverbuchIch beschreibe in meinem neuen Ratgeber „Wer reden kann, macht Eindruck – wer schreiben kann, macht Karriere“ die typische Problemzonen des Schreibens: Zum Beispiel Schreiben im Stress und unter Druck, Aufschieberitis, ausufernde Texte, nicht gelesene und beantwortete E-Mails und Leere im Kopf. Wie sich diese Probleme lösen lassen, ist mit vielen Vorschlägen, Hintergründen und Beispielen beschrieben.

Der zweite Teil ist ein Trainigsprogramm für die Schreibfitness: Nach Fitness-Check, Schreibausrüstung und Aufwärmphase geht es mit überwiegend kurzen Schreibübungen und Hintergrundinfos weiter mit Schreibsprints, Schreibmuskelaufbau und Schreibausdauertraining. Nach einem Aufschieberitis-Spezialprogramm kommt das Dehnungsprogramm, in dem der Text reift und reflektiert wird. Und schließlich kommt der Endspurt – das Überarbeiten und Veröffentlichen. Die Trainingseinheiten machen Spaß, sind anschaulich mit Abbildungen und Beispielen dargestellt und am Schluss kann sich jedeR sein eigenes Trainingsprogramm zusammenstellen.

Der Leser erfährt und übt Neues auf abwechslungsreiche und unterhaltsame Weise:

Viele Beispiele, rund 30 Übungen und über 40 Abbildungen gestalten das Lesen anregend.

Ich bin Diplom-Psychologin, Schreibcoach und Autorin. Ich bin nach elf Jahren Schreibcoachingtätigkeit Expertin für individuelles Schreibmanagement, Schreibdenken und gelungene Texte. Ich berate telefonisch und persönlich Menschen, die schreiben – vom Sachbearbeiter bis zum Geschäftsführer, vom Wissenschaftler bis zum Sachbuchautor. Als Dozentin für Schreiben bin ich an Universitäten und Fach­hochschulen tätig.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Ulrike Scheuermann

www.ulrike-scheuermann.de

Das Buch, 264 Seiten, kartoniert,  ist erschienen im Linde Verlag in Wien, ISBN 978-3-7093-0240-8, http://www.lindeverlag.at

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web 2.0 und … – übersicht bis 17.03.09

 

einjahrblog

es gab im letzten jahr eine menge posts zum thema „web 2.0 und …“ . hier sind die 52 bisher angesprochenen themen aufgelistet. wenn die überschrift „web 2.0 und begriff“ genau in diesem wortlaut in die suchfunktion eingegeben wird (also mit dem „und“ ausgeschrieben), kann das post noch einmal gelesen werden. dies waren die themen der letzten 365 tage:

autokorrektur – cloud computing – content management system – copyright – das gehirn – das ist erst der anfang – denunziation – der buchmarkt – die „generation google“ – die herrschaft des marktes – domain-namen – ehrlichkeit – eltern und kinder – erscheinungsbild – europa – exhibitionismus und voyeurismus – gafferei – geschäftsbedingungen – globalisierung der affekte – googlization – handschrift – kreatives schreiben – internet-online-kurse – lesen – macht – olympia und zensur – olympia und zensur (2) – philosophie – politik – politik-netzpolitik.org – prêt-à-porter – regulation – schreiben – sexting – sicherheit – soziale netzwerke – standortbestimmung – sucht – texte veröffentlichen – transparenz – unübersichtlichkeit (teil 1 und 2 – nicht mit eingeben) – us-wahl – veraltete blogs – verhältnismässigkeit – virtuelle festplatten – vorgelesene literatur – wahlkampf – werbung – wirtschaft in „brand eins“ – wissenspool – zugang

schnickschnack (65)

 

eigentlich gibt es was zu feiern, zumindest von offizieller seite, und zwar 60 jahre bundesrepublik deutschland. das ist eine lange zeit und in dieser langen zeit ist auch eine menge passiert. da war es eine ganz schöne idee, für jedes jahr der bundesrepublik, aber auch der ddr, eine kurze „jahresschau“ an 60 aufeinander folgenden werktagen in der ard zu zeigen. die sendung „60xdeutschland – die jahresschau“ ist ein bunter mix aus politischen entwicklungen des jeweiligen jahres, musik-, sport- und kulturereignissen sowie mancher skurrilitäten. hier wurde in den archiven gekramt und manches bild- und tonmaterial ausgegraben. es gibt auch eine homepage zu dieser sendereihe, die ausschnitte der jeweiligen sendungen zeigt. sie ist zu finden unter: http://www.60xdeutschland.de/ .

eigentlich eine ganz spannende sache, da die kurzen sendungen eigene erlebnisse und erinnerungen wachrufen. eine schöne informationsmöglichkeit zum beispiel zum biografischen schreiben oder der reflexion über die eigene lebensgeschichte. das problem besteht aber darin, dass die sendung immer erst irgendwann nach dem nachtmagazin in der ard gesendet wird. soll heißen, es kann gut und gerne 1.30 uhr werden, bis die geschichte unserer demokratie verbreitet wird. das muss wohl zu beschwerden geführt haben, denn auf der homepage findet sich folgende stellungnahme:

Warum der späte Sendetermin im “Ersten”?

Die Programm-Direktion von “Das Erste” hat sich diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Das reguläre Programmschema an Werktagen 60 mal zu durchbrechen, hätte das Publikum aber an anderen Stellen verärgert. Der Sendetermin nach dem Nachtmagazin ist für diese kompakte Reihe am besten geeignet, um sie zusammenhängend und so konzentriert wie möglich zu senden. Auch zu später Stunde interessieren die Filme die Zuschauer, wie sich an den Zuschauerzahlen zeigt.

mich verärgert da ganz anderes. wegen blöder fussballspiele, boxen am samstag oder biathlon-übertragung, verschieben sich teilweise die sendezeiten Weiterlesen