Tagesarchiv: 26. April 2009

selbstbefragung (12) – furcht

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich ab nun ein wenig unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um „furcht„.

  • was ist für sie der unterschied zwischen furcht und angst?
  • wovor fürchten sie sich momentan am meisten? warum?
  • wer oder was hat ihnen immer wieder ihre furcht genommen?
  • würden sie gern ein leben ohne furcht führen? begründen sie?
  • erinnern sie sich an fürchterliche dialoge in ihrem leben? wie verliefen diese?
  • manches erscheint aus der ferne furchtbar und wenn man näher rangeht wird es klein und unbedrohlich. in welchen zusammenhängen haben sie dies erlebt?
  • welche menschen fürchten sie und warum?
  • welche ereignisse fürchten sie und warum?
  • fürchten sich menschen vor ihnen? welche und warum?
  • haben sie sich schon einmal vor sich selber gefürchtet? was war passiert?
Werbeanzeigen

schreibidee (116)

der würfel ist der einfachste zufallsgenerator, den es gibt. dies ist hilfreich beim spielen, aber ebenso bei orakeln oder eben in kreativen schreibzusammenhängen. denn der würfel kann zu schreibanregungen führen, die nicht vorhersagbar sind. und so entstehen dann in der folge „würfelgeschichten„, die niemand steuern kann.

mit dem würfel lassen sich in der schreibgruppe sehr verschiedene schreibanregungen durchspielen. die einfachste als einstieg in einen würfelabend wäre ein großes lexikon oder ein dicker roman. erst erwürfelt man sich eine dreistellige zahl, die die seitenzahl angibt, dann eine zweistellige zahl für die zeile oder den eintrag auf der seite von oben gezählt. nun kann man diesen begriff aus dem lexikon für einen ersten text aufgreifen. beim roman kann man den satz aus der zeile herausgreifen und als einstieg in eine geschichte nehmen.

in der folge lassen sich aber auch mit vier würfeln die buchstaben erwürfeln mit denen die zeile eines gedichts beginnen soll. die augenzahl wird einfach gezählt und der jeweilige buchstabe des alphabets genommen. dabei fallen aber „A, B, C, Y und Z“ raus.

es ergeben sich, einmal angefangen, viele kombinationsmöglichkeiten, um den einstieg in geschichten zu finden. so können alle schreibgruppenteilnehmerInnen nomen, adjektive, verben, pronomen, zeitangaben und orte auf zettel schreiben. man macht sechs losgruppen und würfelt, welche worte einen satz ergeben sollen oder eine schreibanregung. ebenso kann man sich durch das internet würfeln, indem man die zahlen in weiterführende klicks umsetzt und die homepage am schluss als anregung nimmt.

Weiterlesen