Tagesarchiv: 8. Mai 2009

web 2.0 und wirkung

man möchte es ja immer nicht so richtig glauben, aber das web 2.0 erleichtert den zugang zu informationen in enormer geschwindigkeit. es ist festzustellen, dass die suchmaschinen in der auswahl immer treffender werden. und dies wiederum hat mit kategorien, tags und blogs zu tun. es benötigt maximal ein paar tage, bis bei konkreten fragen, die einträge gefunden werden.

das verändert die informationskultur weiter. denn kommunikationswege verkürzen sich noch mehr. sowohl in diesem blog kann ich das feststellen als auch in einem blog an meiner arbeitsstelle. so kann die information direkt auf die zielgruppe zugeschnitten werden. das war zwar teilweise auch bei den klassischen html-homepages auch möglich, doch schwer für einzelne kurze posts und nachrichten. einzig eines ist notwendig, um in kurzer zeit erfolg in den notwendigen bereichen zu haben. man sollte nicht zu sparsam mit tags und kategorien umgehen. je treffender die jeweiligen stichworte platziert werden, um so treffender sind die suchergebnisse.

das fängt bei buchtipps und veranstaltungen an und geht bis zu „schreibideen“ oder kommentaren. sicherlich muss auch im laufe der zeit nachgeliefert werden, doch gleichzeitig werden erstaunlicherweise ein jahr alte einträge, die aber vom thema her viele interessieren, weiterhin leicht und schnell gefunden. hier im blog zeigt sich dies zum beispiel an dem post „lange texte vs. kurze texte“. anscheinend stellen sich viele menschen die frage nach der länge zu schreibender texte und landen bei der suche immer wieder hier.

dies sagt zwar nichts darüber aus, ob das geschriebene auch als hilfreich empfunden wird, dies kann wiederum nur durch die kommentarfunktion mitgeteilt werden, aber gefunden wird der text. natürlich kann man jetzt kleine nichtssagende artikel mit tags zuballern und dadurch hoffen, dass viele auf dem eigenen blog landen. doch sie werden nicht zurückkehren, wenn die information für sie nicht brauchbar scheint. also bringt reine strategie nichts, es sollte auch etwas mitgeteilt werden. aber die wirkung des web 2.0 bleibt eine erstaunliche.

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wer reden kann, macht eindruck. wer schreiben kann, macht karriere – ein buchtipp

für das buch von ulrike scheuermann habe ich eine rezension verfasst, die hier nachgelesen werden kann (dies sogar in groß- und kleinschreibung):

Erfolg im Job ist heute eng verknüpft mit der Fähigkeit schreiben zu können. Kaum ein Berufsfeld kommt ohne Schreibarbeit aus. Die sozialen und kreativen Berufe kennen das Schreiben als wichtigen Faktor ihrer Tätigkeit schon lang. Doch inzwischen sind auch Jobs in der Wirtschaft, im technischen Bereich oder im Dienstleistungsbereich noch stärker vom Schreiben abhängig. Allein die anwachsende Zahl täglicher Mails, die bearbeitet und beantwortet werden sollen, fordern zum Schreiben auf. Doch wie formuliert man in möglichst kurzer Zeit einen treffenden, gehaltvollen Text, der auch vom Adressaten richtig verstanden und vor allen Dingen vollständig gelesen wird?

Dieser Frage und vielen anderen in Bezug auf das Schreiben im Beruf geht Ulrike Scheuermann, Dozentin im postgradualen Masterstudiengang „Biografisches und Kreatives Schreiben“ an der Alice-Salomon-Hochschule, nach. Im ersten Teil ihres zweigeteilten Ratgebers widmet sie sich den „zehn Problemzonen des Schreibens im Job“. Anhand einleuchtender Fallbeispiele aus ihrer Tätigkeit als Schreibcoach, zeigt sie auf, welche Probleme sich für Menschen beim Schreiben ergeben können. Wer kennt nicht die Situation, dass ein Bericht erstellt werden muss und es fehlen einem sowohl die Worte als auch die Ideen für einen flüssigen Text. Für viele gestaltet sich das Schreiben am Arbeitsplatz zur Qual. Weiterlesen