was zwei sich küssende männer heute noch auslösen können – irgendwie eine nabelschau

eigentlich freut es einen kleinen blogger, wenn er mit dem magazin der süddeutschen zeitung verlinkt wird. wäre der anlass nicht so traurig. das sz-magazin brachte vor zwei wochen in seiner geschichte das erste mal ein titelbild mit zwei sich küssenden älteren männern. im heft gab es ein interview mit den beiden seit 40 jahren zusammenlebenden schwulen. anscheinend waren die reaktionen von teilen der leserschaft so intolerant, dass das magazin manche dieser äußerungen auf seiner homepage zitiert und im gleichen atemzug positive reaktionen veröffentlicht, darunter auch diesen blog.

auch wenn es nur ein paar zitierte intolerante reaktionen sind, sie zeigen, wie es auch heute noch vielen homosexuellen und vor allen dingen schwulen geht. mal wieder diese aussage, es sei „eklig“ zwei männer zu sehen, die sich küssen. psychologisch betrachtet hat „ekel“ viel mit angst zu tun, nur wovor? davor, dass sich zwei menschen lieben? sehen wir lieber bilder, wie sich zwei menschen gegenseitig umbringen, übrigens auch oft männer? erst einmal ist doch ein mensch ein mensch und nur ein mensch. und der eine ist nicht mehr oder weniger wert als der andere. ein leser bemerkt sogar noch (stolz?), dass dies seit 37 jahren sein erster leserbrief sei. was lösen nur zwei sich küssende männer für tiefgreifende reaktionen aus?

die andere, auch oft gehörte reaktion zum beispiel bei schulaufklärungsveranstaltungen, lautet: muss man das denn auch noch zeigen? es würden ja schon so viele homosexuelle gezeigt. ja, man muss es so lange zeigen bis es nichts besonderes mehr ist. denn homosexualität kommt in den besten familien vor, ist eine lebensäußerung von menschen und muss sich nicht verstecken (obwohl viele lesbische und schwulen paare dies auf der straße immer noch tun). darum ist es dem sz-magazin auch hoch anzurechnen, dass es dieses titelbild druckte. denn die reaktionen sind ähnlich, wie in den 80ern, als der film „die konsequenz“ ausgestrahlt wurde, oder als in den 90ern in der „lindenstraße“ der erste kuss zwischen zwei männern gezeigt wurde. man kann ganze bücher mit den empörten reaktionen füllen.

jetzt fehlt nur noch ein „homosexuellen“-heft, nachdem das magazin schon regelmäßig „männer“- und „frauen“-hefte veröffentlicht. doch eigentlich sind wir ja männer, also mal ein schwules männer-heft. die macher können sich sicher sein, ihre telefone werden nicht mehr stillstehen. und es werden sich hauptsächlich empörte männer melden.
zu finden sind die reaktionen zum sz-magazin hier: http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/29546 und das post in diesem blog ist hier: https://schreibschrift.wordpress.com/2009/05/23/biografisches-schreiben-und-diskriminierung-2/  .

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12 Antworten zu “was zwei sich küssende männer heute noch auslösen können – irgendwie eine nabelschau

  1. Daniel Flaccus

    Die berühmetesten Anti-Gay -Argumente

    Homosexualität ist unnatürlich …
    Wenn Menschen einsetig lieben , dann sollte dies ein
    Grund sein Alarmglocken zu schlagen ! Wenn Männer nur
    Frauen mögen würden und Frauen nur Männer ! Oh was für
    eine eintönige Welt!
    Wenn jeder jeden lieben kann m und m w und w m und w
    ..Ich glaube dann kann man wirklich sagen , dass Liebe
    gesiegt hat!

    Männer und Frauen sind zur Fortpflanzung erschaffen
    worden! Mag ja sein , nur was bedeutet das für die
    Zukunft , wenn Fortpflanzung gelungen ist! Die Welt
    ist nun voll von guten und schlechten Menschen !
    Mission erfüllt , wenn man es einfach nur objektiv
    betrachtet , so wie Homosexualität gerne einfach nur
    objektiv und oberflächlich beachtet wird!

    Homosexualität ist unnatürlich …
    Weil Homosexuelle keine Kinder zeugen können?
    Dann müssten alle Menschen weniger Wert sein , wenn sie
    keine KINDER zeugen könnten , oder dann müsste Analsex
    unnatürlich sein , obwohl es eigentlich eine Hetero
    -Sexpraktik ist die aus Griechenland stammt ! Von wegen
    Gay!

    Sollte man jetzt alles verbieten was unnatürlich ist?
    Wie oft benutzen denn Heterosexuelle den GV für den
    natürlichen Zweck nämlich die Fortpflanzung? Öfters
    als Sex ohne den Wunsch auf Fortpflanzung…? Wohl
    kaum!
    Also ist das Argument unzulässig!

    Weil es unnatürlich aussieht, wenn zwei Jungs zusammen
    sind oder sich küssen? Für manch einen reicht es schon
    , wenn er jmd. Übergewichtiges auf der Strasse sieht
    und schon wird die Person , als unnatürlich angesehen ,
    oder die Person die über die Strasse läuft ist zu dünn
    und schhon schreien alle , aber das sieht doch
    unnatürlich aus!

    Wenn man alles verbieten würde was für Menschen
    unnatürlich ausschaut , dann müsste man die Rechte von
    Übergewichtigen antasten , die sich in die
    Strassenbahn setzen und andere mit ihrem äusserem
    belästigen ! Ich hab nix gegen Übergewichtige !
    Es ist nur ein Beispiel! Manche fühlen sich schon von
    unperfekter Schönheit belästigt ! Sollte man jetzt
    Übergewichtigen Menschen verbieten öffentliche
    Verkehrsmittel zu benutzen , weil sie sich wohl in
    ihrem Körper fühlen und andere mit ihrem Aussehen
    nerven ? Es ist ungesund übergewichtig zu sein , aber
    wenn die Person sich in ihrem Körper wohl fühlt dann
    sollte man das tolerieren und aktezptieren !
    Ein Alkoholiker merkt nicht immer sofort , wenn er
    Alkoholsüchtig ist ! Glaube mir jemand der
    Übergweichtig ist merkt schon das er übergewichtig ist
    , er weiß was er tut und er lebt sein Leben!

    Männer sollten keine Männer mögen , weil sie männlich
    sein sollen?
    Schon mal davon gehört , dass jeder so sein darf wie er
    sich wohlfühlt? Auch Übergewichtige und zu dünne
    Menschen!

    Homosexualität ist krank ? Okay und wenn schon ! Wer
    gibt dir das Recht sie deshalb zu diskrimieren oder gar
    zu töten?
    Was für eine schlimme Krankheit ! Die ist bestimmt
    schlimmer als die Schweinegrippe!
    Oh kann durch Homosexualität so viel passieren ! Kann
    dadurch so viel passieren , wenn sich zwei Menschen
    mögen ..Dadurch fliegt bestimmt der Vatikan in die Luft
    !
    Es ist bestimmt schlimmer als Atombomben die Iran
    herstellt werden
    Homosexualität ist bestimmt schlimmer als Hass , Krieg
    , Gewalt
    Wenn du schon so weit gekommen bist und an eine
    gefährliche Krankheit Namens „Homosexualität“
    glaubst , dann solltest du vielleicht wirklich eine
    Psychatrie , wegen Homophobie aufsuchen ! Homophobie
    ist therapierbar !

    Homosexuelle sind Sexsüchtig…
    Heterosexuelle nicht? Wie viele Heterosexuelle sind
    auf Sexkontaktbörsen ? Zugegeben , wenn zwei Jungs
    zusammen sind, dann ist es logisch das man sich eher
    darüber unterhält , doch es bedeutet nicht automatisch
    , dass Homosexuelle süchtiger sind!
    Bad thing!

    Homosexuelle haben AIds in die Welt gebracht
    Ah ha ? Und weshlab infizieren sich dann auch
    Heterosexuelle ?
    Was für ein grausamer Gott , der eigentlich
    Homosexuelle bestrafen möchte , aber auch zu lässt das
    Heterosexuelle an Aids sterben !

    Homosexualität ist eine Minderheit
    Fakt ist : Statistiken darüber gibt es nicht .
    Ausserdem müssten dann noch die vielen bisexuellen dazu
    gerechnet werden .
    So lange Homosexualität von manchen als Sünde
    dargestellt wird ,wird es um so schwerer sein
    Homosexuelle geoutet zu sehen , da sie sich hinter den
    Kulissen verstecken müssen müssten …

  2. Ein sehr interessanter Artikel zudem ich gratulieren möchte.

    Homosexuelle haben es in der heutigen Gesellschaft immer noch nicht einfach. Egal ob privat, im Berufsleben oder einfach nur im Freizeit bereich. Komische und gar ungläubige (sagen wir besser nicht verstehende) Blicke begegnen uns immer wieder… LEIDER.

    Aber warum? Warum können nicht alle miteinander leben, egal welche sexuelle Orientierung der Einzelne auslebt?
    Voruteile, Unwissenheit und mangelndes Interesse sind schuld.

    Leute, informiert euch, treten in Kontakt – vielleicht köntn ihr dann nachvollziehen und verstehen, warum andere Menschen eben anders denken und handeln….

  3. Einen schönen Gruß an meinen Namensvetter oder den der meinen Namen mißbraucht.
    Wenn man schon einen Nicht-Allerweltsnamen benutz/besitzt dann sollte man wenigstens sicher stellen dass es keine Verwechslungen gibt, zumal wenn man sich dazu berufen fühlt sich öffentlich zu heiklen Themen zu äussern!

    Ich jedenfalls distanziere mich von den gemachten Aussagen!

    Daniel Flaccus

    • tja, da wird es jetzt schwierig, da die leserInnen dieses blogs einfach nicht wissen, wieviele daniel f.s es gibt und wer welcher meinung ist. interessant scheint in diesem zusammenhang nur, dass es wohl vom thema abhängig ist, sich distanzieren zu müssen. was machen nur die ganzen holger schmidts, die sicherlich zu hauf in blogs und foren auftauchen? wie würde man sich verhalten, wenn diese position in einer zeitschrift auftaucht? soll man sich mit seinem namen nicht mehr frei äußern dürfen? natürlich bietet das internet möglichkeiten, namen zu missbrauchen, aber eine reduzierung auf den vornamen durch den administrator würde die positionierung beliebig erscheinen lassen.

  4. Tja christof, warum unterschreibst Du dann nur mit Deinem Vornamen?
    Als Holger Schmidt ist es ziemlich egal, wo der Name auftaucht, da es so viele mit diesem Namen gibt…

  5. „es würden ja schon so viele homosexuelle gezeigt“

    ein schöner satz. wenn man in der relation bedenkt, wie viel heterosexuelle „gezeigt“ werden – auf der straße, im alltag, in der werbung, im fernsehen… irgendwie scheint es mir da noch ein missverhältnis zu geben. spannend natürlich, dass das „heterosexuelle“ nicht auffällt. vielleicht haben wir uns zu sehr daran gewöhnt?

  6. …wenn man sich dazu berufen fühlt sich öffentlich zu heiklen Themen zu äussern!
    Homosexualität ist kein Heikles Thema !

    Männer lieben Männer
    Frauen lieben Frauen
    Frau oder Mann ist an beidem interessiert
    Mann liebt Frau
    Frau liebt Mann

    und so weiter , so mit ist ein Sinn erkennbar !

  7. Ich bin auch ein „Daniel Flaccus“ und bisexuell. Ich finde die Argumente des anderen Daniel Flaccus super! Außerdem gibt es ja homosexuelleMänner &Frauen , also auch dabei hat sich Gott was gedacht . Bedeutet aber nicht das man die Frau lieben muss oder mit Ihr zusammenleben muss oder die Frauen mit den Männern , denn SexForrtpflanzung und Liebe sind biologisch gesehen getrennt voneinander möglich . Das hat auch seinen Grund. Ist aber jetzt zu viel zu erklären!

  8. Nützliche Links sind auch :

    http://www.community-muenchen.de/drescher.htm
    http://www.community-muenchen.de/reisbeck.htm
    usw.
    Siehe auch Dr. Georg Pfau Männerarzt über Homosexualität !
    Das krankmachende Potenzial der Homosexualität liegt nicht an ihr, sondern an der Gesellschaft..

    Jeder Mensch – unabhängig von Geschlecht und sexueller Orientierung – möchte so genommen werden wie er ist. Er sucht nach Akzeptanz. Das ganze Leben dreht sich um nichts Anderes als der Suche nach Akzeptanz, letztlich auch in der Beziehung und bei der Liebe. Nach wie vor wird Homosexualität von einer breiten Öffentlichkeit als „Störung“ beurteilt, der schwule Mann defizient erlebt. Die Andersartigkeit der sexuellen Orientierung, die Abweichung von der Heteronormativität ist bis heute nicht akzeptiert, bestenfalls toleriert.
    Das Streben nach Akzeptanz artet bei schwulen Männern in einen Kampf um Akzeptanz aus, der das gesamte Leben beherrscht. Dieser lebenslange Stress hinterlässt seine Spuren in Störungen des Selbstwertes und folglich der Psyche. Depressionen und Neurosen sind die unmittelbaren Folgen.
    Wir wissen, dass schwule Männer in ihrer psychischen Gesundheit gefährdet sind.Bereits in der verletzlichen Phase des Coming-Out ist der noch meist sehr junge und sensible Mann gefordert. Er muss nicht nur seine eigene Sexualität erkennen und akzeptieren lernen, er ist gezwungen, sein engstes soziales Umfeld damit zu konfrontieren, und erntet nicht selten gerade dort Misstrauen und Ablehnung wo er es am wenigsten vermuten würde: in der eigenen Familie.
    Die Sexualwissenschaft lässt keine Zweifel daran, dass Homosexualität per se kein krankmachendes Potenzial besitzt. Es ist die Stigmatisierung durch die Gesellschaft, die androphile Männer krank macht. Dieses ewige „Verleugnen“, „Sich-Erklären-Müssen“, „Ringen um Akzeptanz“, lässt aus dem Bewusstsein „anders“ zu sein den Eindruck entstehen, „krank“ zu sein.
    Schwule Männer reagieren auf diese Herausforderung mit unterschiedlichen Strategien. Die einen treten die Flucht nach vorn an, betonen Ihr „Anderssein“, – dies ist sicherlich der Grund für das oft schrille Benehmen schwuler Männer, die anderen fügen sich in ihr „Schicksal“ und leben “ihr“ Leben. In Österreich gehen noch viele androphile Männer heterosexuelle Beziehungen (vgl Freud: Erotomanie) ein. Auch das ist eine beliebt Strategie die eigene Homosexualität zu meistern: durch Verleugnung.
    Dabei wissen wir, dass schwule Männer „ihre“ sexuelle Orientierung akzeptieren und auch leben müssen, um die Chance auf ein „glückliches“ Leben wahr zu nehmen. Dies gelingt umso besser je mehr ein Mann zu sich selbst steht und je verlässlicher der Freundeskreis ist. Die beste Voraussetzung für Lebensglück ist natürlich eine tragfähige Partnerschaft, aber das ist bei allen Menschen gleich.
    © Dr. Georg Pfau

    Außerdem hat jede Minderheit eine erhöhte Anzahl an PTSD , Suizide, Depressionen,Panikattacken , Neurosen etc. Siehe Afro-Amerikaner,Latinos,US-Asiaten,US-Indianer.


    Rate of Mental Disorders/ Rate von Psychischen Erkrankungen:


    Asian -Americans: http://www.psychiatry.org/asian-americans

    American-Indians: http://www.psychiatry.org/mental-health/people/american-indians-

    Hispanics/Latinos: http://www.psychiatry.org/mental-health/people/hispanics-latinos

    Und homosexuelle /bisexuelle Männer ,haben auch keine Angst vor Frauen. Das kann man ja auch selbst überprüfen.

    Afro-Amerikaner leiden häufig unter PTSD(Postraumatische Belastungsstörung).


    Risikofaktoren für die Entstehung einer PTSD:


    1. Demographische Variablen


    Weibliches Geschlecht


    Ethnische Minderheiten (z.B.


    Afro-Amerikaner)


    Eigene oder familiäre Vorgeschichte, insbesondere


    Kindesmissbrauch


    Quelle:


    https://wwwpsy.uni-muenster.de/imperia/md/content/psychologie_institut_1/ae_dejong/vl_ss_04/vl03.pdf

    Der Stand des Wissens

    Hier eine kurze Zusammenfassung des heutigen Wissenstandes:

    Homosexualität ist aus den psychiatrischen Diagnosesystemen verschwunden, sie wird nicht mehr als Krankheit betrachtet,
    etwa 4% der männlichen und 2% der weiblichen Bevölkerung erleben ausschliesslich homosexuell, und zwischen ihnen und den eindeutig Heterosexuellen sucht eine breite Schicht von Menschen in bisexuellen Beziehungen eine Identität,
    die psychosexuelle Identität, ob ein Mensch sich als Mann oder als Frau fühlt, ist etwa im dritten Altersjahr fixiert; die sexuelle Orientierung, ob ein Mensch sich von Männern oder Frauen sexuell angezogen fühlt, steht ungefähr mit der Pubertät fest,
    auch homosexuelle Menschen haben stabile Liebesbeziehungen,
    sorgfältige Untersuchungen haben ergeben, dass sich unter homosexuellen Menschen nicht mehr psychopathologische Auffälligkeiten finden als unter heterosexuellen,
    es gibt keine Möglichkeit, die sexuelle Orientierung durch spätere Erfahrungen dauerhaft zu verändern; Homosexualität ist also nicht therapierbar,
    die Hypothese, Homosexualität könne durch Verführung induziert werden, gilt als widerlegt,
    als pervers wird heute eine Form von Sexualität bezeichnet, die aus der Erniedrigung des Partners ihre Befriedigung bezieht, oder die ausschliesslich auf die eigene Befriedigung ausgerichtet ist. Es ist damit klar, dass Homosexualität nicht als Perversion bezeichnet werden darf.

    Näheres über den heutigen Wissensstand findet sich in der ausgezeichneten Monographie von U. Rauchfleisch: «Schwule, Lesben, Bisexuelle», Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen, 1994.

    Theorien über eine angebliche familiendynamische Verursachung von Homosexualität gehen aus von einer dominanten Mutter, von der die Ablösung nicht gelingt, und einem schwachen Vater, der zur Mutter keine wirksame Alternative bietet, der die Ablösung des Kindes von der Mutter also nicht erleichtert. Diese Überlegungen ähneln ganz auffällig den Theorien zur Entstehung der Schizophrenie, die vor vierzig Jahren aufkamen, die sich als unhaltbar und schädlich erwiesen und von denen man gehofft hatte, sie seien endgültig beerdigt. Sie sind zwar empirisch nicht haltbar, wohl aber geeignet, allen Eltern von homosexuellen Menschen Schuldgefühle zu verursachen.

    Viele der alten Lehrmeinungen haben sich also als unwissenschaftlich erwiesen. Gewisse Autoren hatten ihre Erfahrungen mit wenigen psychisch kranken Homosexuellen unbesehen übertragen auf die Gesamtheit auch der psychisch gesunden Homosexuellen. Psychiater und Psychologen hatten sich unter dem Druck der Gesellschaft und unter dem Einfluss ihrer eigenen Vorurteile zu Aussagen verleiten lassen, die sich unterdessen als völlig unhaltbar herausgestellt haben.
    Umdenken tut not

    Das Umdenken in diesem Bereich ist wichtig, denn Homosexuelle wachsen bis heute unter sehr schwierigen , psychisch traumatisierenden Bedingungen auf: In einem wesentlichen Aspekt ihrer Identität sind sie anders als die übrigen jungen Menschen, und je nach ihrem familiären und gesellschaftlichen Umfeld wer den sie als abnorm, verkehrt, sündig oder gar als pervers verurteilt. Sexualität ist ein mächtiger Antrieb~ ein Motor, der es dem Menschen ermöglicht, sich einem andern in einer intimen Weise zu öffnen, was eine intensive Nähe und Auseinandersetzung und damit wichtige Reifungsschritte einleitet. Auch homosexuell veranlagte Menschen haben das Recht, diese Schritte zu tun, obwohl er für sie wegen ihrer Minderheitssituation schwieriger sein mag. Schliesslich ist es für jede Psychotherapie wichtig, dass der Patient in seiner individuellen Wesensart vom Therapeuten akzeptiert wird. Man kann nicht jemanden behandeln, wenn man einen wichtigen Aspekt seiner Identität als falsch, verkehrt, pervers und als das zu Behandelnde betrachtet. Dies gilt es eindeutig festzuhalten, gerade angesichts der heute von gewissen engstirnigen religiösen Gruppen propagierten «Behandlungsmethoden“.

    -http://www.medigay.ch/default.asp?m=31


    Es wurde verucht ,einen angeblichen schädlichen homosexuellen Lebensstil zu unterstellen. Siehe Homosexueller Lebensstil : http://de.wikipedia.org/wiki/Homosexueller_Lebensstil

    -https://www.elternimnetz.de/kinder/erziehungsfragen/entwicklung/homosexualitaet.php

    -http://de.wikipedia.org/wiki/Exodus_International

    -http://bisexuell.net/

    -http://bisexuell.net/index.php/definition.html

    -http://www.netdoktor.de/Gesund-Leben/Sex+Partnerschaft/Sexualitaet/Bisexualitaet-1065.html

    -http://maedchenmannschaft.net/es-gibt-sie-wirklich-die-bisexuellen-maenner/

    -American Psychological Association Reiterates Support for Same-Sex Marriage
    http://www.apa.org/news/press/releases/2010/08/support-same-sex-marriage.aspx

    -http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_organizations_that_support_same-sex_marriage_in_the_United_States
    ·
    So etwas wie Therapie gab es nie und es hat nie geholfen . Siehe Wikipedia.de Exodus International oder Konversationstherapien, OSC, DIJJG etc… Homosexuelle haben auch keine Angst vor Ihrem Vater , es sei denn dieser merkt schon früh, dass der Sohn anders ist und behandelt ihn deshalb so. So war das früher , also noch vor 1992. Homosexuelle haben auch kein Mutterkomplex. Das ist schon lange erwiesen.

  9. Ich werbe für eine umfangreiche Aufklärarbeit über LGBT’s. Viele LGBT’s meinen ,dass die Leute schon soo aufgeklärt sind. Das ist aber nicht der Fall . Viele Leute glauben immer noch daran ,dass für Homosexualität ein Mutterkomplex, oder ein Problem mit dem Vater verantwortlich ist oder das Homosexualität Shizophrenie ähnelt.

    Es gibt noch enorm viele Vorurteile von A-Z , HIV , Offene Beziehungen,unstabile Partnerschaften . Viele Leute haben noch nie LGBT-Paare gesehen die schon Jahrzehnte zusammen sind.

    Die Leute machen sich auch keine Mühe zu recherchieren und wenn die Leute recherchieren tun, dann kommt als erstes Seiten von DJJG oder Sonstiger Mist. Die Leute empfinden die Seiten von DIJJG als seriös, da die seriös aussehen.Die kommen dann nicht auf die Idee nachzuschauen was DIJJG ist , was Konversationstherapien sind, was die Ex-Gay-Bewegung ist, wie viele LGBT’s im Auslad verheiratet sind usw…

    Die Daten sind alle verfügbar! Nur man müsste alle Vorurteile auf einer Seite zusammenfassen und beantworten.

    Ganz interessant ist auch das Einbinden der Seite Wikipedia „Homophobie“, Wikipedia „Bareback(Viele Leute glauben besonders LGBT’s machen es Bareback,Pozzing etc.) Zum Thema Promiskulität habe ich folgendes zu sagen: Viele Menschen haben unterschiedliche Hobbies &Motivationen . Manche klettern Bergwände hoch ,obwohl man weiß, man könne abstürzen , manche machen Leistungssport und verletzen sich dabei andauernd, Haushaltsunfälle und Unfälle beim Sport sind die häufigsten Unfälle , die die meisten Kosten verursachen im Gesundheitssystem, manch einer fährt Bike und fährt dabei über extreme Szenerien drüber (Sturzgefahr, Lebensgefahr ) , manch einer motiviert es auf Risenwellen zu surfen , obwohl jede Welle seinen tot bedeuten könnte. Und manche haben als Hobby erotik&Sex und lieben viel Sex , risikoreichen Sex…Viele Menschen haben Hobbies ,die ein Risiko bergen . HIV soll somit nicht verharmlost werden , aber man sollte auch wissen, das viele Menschen Hobbies haben, die für diese Menschen einfach ser wichtig sind und diese Menschen motiviert , antreibt, fasziniert.Promiske mögen sehr gerne Sex , Erotik in allen Variationen und das ist nicht schlimm.Sex entspannt, ist wichtig für die Psyche und je mehr Diskriminierung , desto mehr Sex, da sex auch als Entspannung,Stressabbau dient. HIV + können Menschen sein , die Sex einfach antreibt , angetrieben hat, die Erotik lieben und nun halt mal verwundet sind. Genauso wie sich ein Bodybuilder bei einem Sportunfall schwer verletzen kann, jemand der gerne isst und Überwichtig wird, jemand der beim klettern abstürzt und stirbt oder dadurch gelähmt ist. Für manche Menschen mag Sex nicht wichtig sein, genauso wie für manche Leistungssport,Risikosport nicht wichtig ist ,aber Mensche haben nun mals andere Hobbies.

  10. 2.2 Zeitpunkt der HIV-Diagnose: oft erst mit Ausbruch von Aids
    Für Drogen injizierende Personen beider
    Geschlechter ergibt sich ein Medianwert
    von rund acht Jahren, d. h.
    die Hälfte dieser Personen wussten
    schon mindestens acht Jahre vor der
    Aids-Diagnose, dass sie HIV-positiv
    waren. Bei homosexuellen Männern
    ergibt sich eine wesentlich kürzere
    Zeit, nämlich ein Medianwert von etwas
    mehr als zweieinhalb Jahren.
    In der Gruppe mit heterosexuellem
    Ansteckungsweg erfolgt die HIV-Diagnose
    anscheinend noch wesentlich
    später, wobei es zudem einen deutlichen
    Unterschied zwischen Männern
    und Frauen gibt. Die Hälfte der Männer
    erfahren praktisch erst gleichzeitig
    mit der Aids-Diagnose von ihrer
    HIV-Infektion. Dagegen wird bei der
    Hälfte der Frauen aus dieser Gruppe
    die erste HIV-Diagnose mindestens
    1 bis 2 Jahre vor der Aids-Diagnose
    gestellt.

    Quelle:www.bag.admin.ch/shop/00032/00036/index.html?lang=de

    „Besonders alarmierend ist die überdurchschnittlich häufige späte HIV-Diagnose bei Heterosexuellen“
    Quelle:www.aids-info.ch/media/archive1/pdf/…/April_HIVfrueherkennen.pdf

    Viele Menschen wissen nichts über HIV&Co oder nur wenig.
    In Ländern ,in denen es keinen Zugang zu Aufklärungsmaterial gibt oder zensiert wird, können
    viele Menschen nicht über HIV&Co informiert werden. Viele wissen nicht,dass es HIV überhaupt gibt.

    Italienische Jugendliche ahnungslos :“Jugendliche in Italien wissen zu wenig über die Gefahren von HIV. “
    Quelle:http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/nachricht-detail/aids-praevention-hiv-italienische-jugendliche-ahnungslos/

    Heterosexuelle Männer sind die Gruppe von Menschen in Großbritannien, die meisten mit HIV spät diagnostiziert werden.Heterosexuelle Frauen waren die zweite Gruppe, wo zu spät diagnostiziert wird.57% fanden Ihre Infektion erst heraus ,als ihre CD4-Zellzahl ( T-Zellen des Immunsystems) unter 350 Zellen/mm3 war. Bei einem gesunden Menschen ist der CD4-Zellzahl zwischen 500 und 1.000 Zellen/mm3.Quelle:http://www.ibtimes.co.uk/national-hiv-testing-week-fifth-unaware-diagnoses-524136

    Und Heteros machen auch AO-Sex Gangbangs und treiben sich auf Seiten für AO-Sex herum.

  11. Pardon sollte heißen „manche Heteros“

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