Tagesarchiv: 20. Oktober 2009

ein entrepreneurship-workshop in berlin – ein tipp

schreibpädagogInnen und andere kreativ oder biografisch schreibend tätige, tragen sich häufiger mit dem gedanken, ihre tätigkeit, manchmal schon freiberufliche, auf soliden boden zu stellen. es geht um das gründen einer agentur, eines unternehmens oder dergleichen mehr. hier schon vorgestellt hatte ich das buch „kopf schlägt kapital“ von günter faltin (siehe https://schreibschrift.wordpress.com/2009/05/11/kopf-schlagt-kapital-von-gunter-faltin-ein-buchtipp/ ).

nun besteht die möglichkeit an einem ganztägigen workshop, der von der stiftung entrepreneurship mit der freien universität berlin zusammen veranstaltet wird, teilzunehmen. der schwerpunkt liegt, soweit dies der ankündigung im internet zu entnehmen ist, diverse gründungsideen vorzustellen, hinweise und tipps zur gründung zu geben und sich einzelnen fragen der gründung zu widmen. wie kann ich ein innovatives konzept entwickeln, ohne mich ausschließlich auf den businessplan zu konzentrieren? welche komponenten benötige ich für eine gründung und wer stellt mir vielleicht von außerhalb diese komponenten preisgünstig zur verfügung?

die veranstaltung findet am 07ten november statt. weitere vielfältige infos, anmeldemodalitäten, der (geringe) preis und überhaupt informationen zur idee der gründungsidee und des entrepreneurships finden sich hier: http://labor.entrepreneurship.de/tiki-page.php?pageName=Workshop-Vision-Summit-2009 .

schreibidee (150)

das leben treibt manchmal blüten. diese erscheinen prächtig, schwarz oder auch glitzernd wie eine schneeflocke. eine blüte ist ein ausdruck von farbe, pracht oder unscheinbarkeit, von fruchtbarkeit oder auch nur purer duftender lockstoff. da scheint es unumgänglich einmal „fantasieblüten-texte“ zu schreiben.

einstieg in die schreibübung kann es sein, ein paar besonders prächtige blüten als bilder entweder über den beamer oder als fotografien in der schreibgruppe zu zeigen. nun werden alle teilnehmerInnen nicht zum schreiben, sondern zum malen aufgefordert. sie sollen ihre eigene fantasieblüte entwerfen. dabei kann man sich entweder an den natürlichen vorgaben orientieren oder eine blüte kreieren, die noch nie so gesehen wurde.

sind die blüten gemalt, werden sie ohne große erklärungen der schreibgruppe gezeigt. danach können an der eigenen blüte noch kurz kleine veränderungen oder ergänzungen vorgenommen werden. anschließend wird jedem detail der eigenen blüte wörter zugeordnet. dabei kann es sich um eine farbe, einen gegenstand oder auch eine beschreibung handeln. was symbolisiert dieses detail für einen, was empfindet man beim betrachten der blüte, was drückt sich darin aus?

anschließend werden blüte und und begriffe, die ruhig in die zeichnung eingefügt werden können, in ruhe betrachtet und dazu eine geschichte geschrieben. es kann eine differenzierte betrachtung der blüte sein, es kann eine geschichte sein, die einem dabei einfällt, es kann eine geschichte aus den gefundenen begriffen sein, es kann aber auch eine eine beschreibung der momentanen befindlichkeit sein, die sich in der blüte ausdrückt. hier sind wie immer keine grenzen gesetzt. wenn die geschichten geschrieben sind, werden sie mit den blüten zusammen präsentiert. sollte noch genug zeit vorhanden sein, können die blüten auch weitergereicht werden und andere schreibgruppenteilnehmerInnen verfassen noch eine geschichte zu den fremden fantasieblüten.