Tagesarchiv: 19. Januar 2010

schreibidee (154)

eine folge des übermäßigen konsums berauschender stoffe sind nicht nur der anschließende kater und die ernüchterung, es können auch blackouts sein. schwarze löcher in die sich der geist begeben hat und die nicht wieder aufgerufen werden können. kein schöner zustand, da man nicht mehr weiß, was in diesem zeitraum geschehen ist. so sollen in dieser schreibidee „blackout-texte“ verfasst werden, die durch auslassungen die fantasie der leserInnen anregen.

der einstieg in die schreibidee geschieht recht unspektakulär und den teilnehmerInnen der schreibgruppe wird im vorfeld nicht erklärt wie das weitere vorgehen aussieht. alle werden aufgefordert eine assoziationstechnik ihrer wahl auszuüben, um eine geschichte ohne vorgaben zu verfassen. einzige voraussetzung ist es, dass die geschichte eine eindeutige handlung enthält. die geschichte darf ruhig vier bis fünf seiten umfassen, es sollte also genug zeit zum schreiben zur verfügung stehen.

im anschluss werden die schreibenden aufgefordert, mindestens eine halbe seite aus ihrer geschichte zu entfernen. vor dem vorlesen, sollte also mindestens eine halbe seite am stück ausgeklammert werden, die wichtige verläufe der handlung enthält. nun werden die geschichten vorgetragen.

erschließt sich den zuhörerInnen nicht direkt, wo sich in dieser geschichte der blackout befindet, wird dies von den autorInnen angemerkt. in der anschließenden feedbackrunde sind die anderen teilnehmerInnen der schreibgruppe aufgefordert, darüber zu spekulieren, wie der verlauf der handlung im fehlenden abschnitt war. sie sollen fantasieren, was in diesem gestrichenen abschnitt geschehen ist. ist das feedback abgeschlossen, wird von den autorInnen der fehlende text vorgelesen. in diesen momenten kann verglichen werden, ob die realen oder eine der spekulierten handlungen am wirkungsvollsten sind.

schreibidee (153)

abseits der zaubertränke in einer der letzten schreibideen, gibt es noch die ganz alltäglichen getränke, die auch eine wirkung entfalten. sie beinhalten den allseits beliebten alkohol. im trend befindet sich der übermäßige konsum der belebenden und stimmungssteigernden droge. die folge: am nächsten tag ein ordentlicher kater, der viele menschen schwören lässt, nie mehr so tief ins glas zu schauen. doch dieser vorsatz ist bei nächster gelegenheit schnell vergessen. darum werden dieses mal zur erinnerung „kater-geschichten“ neben dem kater-frühstück eingenommen.

der „kater“ ist nichts anderes, als im laufe der zeit wieder zu „sinnen“ zu kommen, nachdem man eine zeitlang „von sinnen“ war. darum werden die teilnehmerInnen der schreibgruppe aufgefordert, zu beginn einen im wahrsten sinne des wortes, sinnlosen text zu schreiben. vielleicht kann sich der eine oder die andere an zustände erinnern, in denen sie nicht mehr so richtig wussten, was sie machten. die teilnehmerInnen sollen sich an diese situationen erinnern und sie in eine zwei- bis dreiseitige geschichte einbinden.

diese geschichten werden, wenn sie leserlich geschrieben wurden, an andere teilnehmerInnen der gruppe weitergegeben. nach einer kurzen phase des lesens der fremden geschichte, werden alle schreibenden aufgefordert, den zweiten teil zu verfassen, die „kater“-geschichte. wie geht das geschehen weiter, wenn man stück für stück ernüchtert? was passiert in diesen momenten? bereut man seinen zustand oder bedauert man, dass die sinnlosen momente vorüber sind?

der zweite teil der geschichte sollte ungefähr die gleiche länge wie der erste teil erreichen. im anschluss werden die geschichte in der schreibgruppe vorgelesen und ein feedback gegeben, wie gut die jeweiligen zustände erfasst wurden. dann besteht die möglichkeit, sollte genug zeitraum zur verfügung stehen, dass alle teilnehmerInnen noch einen zweiten teil zu ihrer eigenen geschichte verfassen. dies könnte geschehen, bevor die texte vorgetragen werden, um einen kontrast der jeweiligen ernüchterungsverläufe bei gleicher vorlage hörbar zu machen. und wenn alle geschichten vorgetragen wurden, wird eine runde alka selzer ausgegeben.abseits der zaubertränke in einer der letzten schreibideen, gibt es noch die ganz alltäglichen getränke, die auch eine wirkung entfalten. sie beinhalten den allseits beliebten alkohol. im trend befindet sich der übermäßige konsum der belebenden und stimmungssteigernden droge. die folge: am nächsten tag ein ordentlicher kater, der viele menschen schwören lässt, nie mehr so tief ins glas zu schauen. doch dieser vorsatz ist bei nächster gelegenheit schnell vergessen. darum werden dieses mal zur erinnerung „kater-geschichten“ neben dem kater-frühstück eingenommen.

der „kater“ ist nichts anderes, als im laufe der zeit wieder zu „sinnen“ zu kommen, nachdem man eine zeitlang „von sinnen“ war. darum werden die teilnehmerInnen der schreibgruppe aufgefordert, zu beginn einen im wahrsten sinne des wortes, sinnlosen text zu schreiben. vielleicht kann sich der eine oder die andere an zustände erinnern, in denen sie nicht mehr so richtig wussten, was sie machten. die teilnehmerInnen sollen sich an diese situationen erinnern und sie in eine zwei- bis dreiseitige geschichte einbinden.

diese geschichten werden, wenn sie leserlich geschrieben wurden, an andere teilnehmerInnen der gruppe weitergegeben. nach einer kurzen phase des lesens der fremden geschichte, werden alle schreibenden aufgefordert, den zweiten teil zu verfassen, die „kater“-geschichte. wie geht das geschehen weiter, wenn man stück für stück ernüchtert? was passiert in diesen momenten? bereut man seinen zustand oder bedauert man, dass die sinnlosen momente vorüber sind?

der zweite teil der geschichte sollte ungefähr die gleiche länge wie der erste teil erreichen. im anschluss werden die geschichte in der schreibgruppe vorgelesen und ein feedback gegeben, wie gut die jeweiligen zustände erfasst wurden. dann besteht die möglichkeit, sollte genug zeitraum zur verfügung stehen, dass alle teilnehmerInnen noch einen zweiten teil zu ihrer eigenen geschichte verfassen. dies könnte geschehen, bevor die texte vorgetragen werden, um einen kontrast der jeweiligen ernüchterungsverläufe bei gleicher vorlage hörbar zu machen. und wenn alle geschichten vorgetragen wurden, wird eine runde alka selzer ausgegeben.