die woche der selbsterkenntnis

wie schon des öfteren bei der schreibpädagogik bemerkt, ist das selbsterkenntnis-potential des schreibens nicht zu unterschätzen. vor allen dingen im biografischen schreiben geht es um die aufarbeitung von vergangenem und die erinnerungen an geschehenes. aber auch ein kleiner, kurzer text kann einem manches über einen selber sagen. doch weshalb sollte ich mich eigentlich ständig selber betrachten? ist das nicht so eine mode, die mich dazu zwingt, ständig ein besserer mensch zu werden?

dies soll in der „woche der selbsterkenntnis“ genauer betrachtet werden. unterfüttert wird das ganze von weiteren „selbstbefragungen“ wie sie schon in diesem blog zu finden sind, die auch zum ergebnis haben können, ein wirklich fürchterlicher mensch zu sein, sich aber dabei sauwohl zu fühlen. hier wird nicht gewertet, hier wird nur angeregt. denn einen vorteil hat die selbsterkenntnis: erst durch sie kann ich selbst-bewusstsein entwickeln. und das ist meist hilfreich in einer welt, die bestrebt ist menschen zu immer mehr bemühungen anzustiften. erst als selbst-bewusster mensch fällt es mir leicht, „nein“ zu dingen zu sagen, die nicht meinen vorstellungen entsprechen.

denn wie stellt es schon ein kurz-kurz-dialog dar?
„wir wollen doch nur dein bestes!“
„das kriegt ihr aber nicht.“

dazu sollte man sein bestes kennen. die frage bleibt, wie man es findet? wahrscheinlich mit und ohne andere. nun denn, ich lade ein zu einem einwöchigen ego-trip. 🙄

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