Tagesarchiv: 10. Februar 2010

selbstbefragung (32) – glaube

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um „glaube„.

  • an was glauben sie? berichten sie.
  • was lässt sie ihren glauben verlieren?
  • sind sie religiös? wie äußert sich das?
  • wie stellen sie sich gott, göttin oder die götter vor? beschreiben sie.
  • glauben sie an die menschheit? warum?
  • haben sie einen glaubenssatz für sich und ihr leben? wie lautet der?
  • wie bringen sie glauben und wissen in einklang? erklären sie ihre haltung.
  • möchten sie andere menschen von ihrem glauben überzeugen? warum?
  • ab wann beginnt für sie fundamentalismus? wo begegnen sie diesem? würden sie sich selbst als fundamentalistisch in ihrer überzeugung bezeichnen?
  • wer glaubt an sie? beschreiben sie.

selbsterkenntnis und ehrlichkeit

der mensch ist ganz gut, wenn es um das ausblenden und verdrängen eigener schwächen geht. dies ist eine form des selbstschutzes, da beständige selbstkritik sehr zermürbend sein kann und es einem beinahe unmöglich macht, selbstbewusst zu sein. man kann immer noch einen schritt besser sein, etwas noch perfekter hinbekommen, sich noch genauer kennen. gerade in der heutigen gesellschaft, in der eher kritik geäußert, denn lob ausgesprochen wird, mäkeln die menschen gern viel an sich selbst herum.

ich würde aber klar zwischen mäkeln und ehrlich sich selbst gegenüber sein unterscheiden. doch wie kann man sich selbst mit seinen ganzen schwächen erkennen und annehmen? ab wann sollte man wirklich etwas an der eigenen person, am eigenen verhalten ändern? wahrscheinlich muss man bei adam und eva anfangen und erkennen, dass jeder mensch an sich einen hohen wert hat. dass es über dem wert des mensch seins eigentlich keinen höheren gibt. diesen wert kann einem niemand nehmen, so sehr auch versucht werden sollte, abzuqualifizieren. das klingt ganz hübsch, doch die realität sieht oft anders aus. menschen lassen sich einschüchtern, verunsichern und versuchen sich den anforderungen von außen anzupassen. wir bemühen uns alle. dabei verlieren wir uns oft genug selber aus den augen und vergessen wie wertvoll wir erst einmal uns und dann anderen sein sollten.

um den eigenen wert zu erkennen, sollte ich mich erst einmal schonungslos anschauen. schonungslos meint in dieser hinsicht beide richtungen, nämlich in positiver wie negativer richtung. dazu kann es hilfreich sein, einmal die eigenen positiven und negativen eigenschaften zu notieren. nun wäre zu jeder eigenschaft zu schauen, woher die bewertungen kommen. sind es eigene oder sind sie von außen an einen herangetragen worden. bei den von anderen nahegelegten positiven und negativen eigenschaften wäre dann zu schauen, wieweit man sie wirklich teilt. haben die anderen recht mit ihren urteilen. wichtig in diesem zusammenhang ist die frage, wer die urteile ausgesprochen hat. es ist erstaunlich, wie gern menschen vor allen dingen negativen wertungen über sie selber von menschen übernehmen, die ihnen überhaupt nicht nahestehen. hier wäre eine gewichtung vorzunehmen. was sagen mir gute freunde über mich und was sagen andere über mich? guten freunden ist sicherlich ein vorzug zu geben, da sie einen besser kennen und häufig auch die positiven seiten wahrnehmen.

hat man länger keine rückmeldung von freunden bekommen, kann man sie ja einmal einholen. Weiterlesen

selbstbefragung (31) – schweinerei

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um „schweinerei„.

  • haben sie schon einmal richtig die sau rausgelassen? was war da los?
  • würden sie gern noch einmal richtig die sau rauslassen? was sollte da geschehen?
  • warum fällt es so schwer all seinen niederen trieben zu folgen? was glauben sie?
  • wer würde sie verurteilen, wenn sie sich gehen lassen?
  • wie würde das urteil auf sie wirken?
  • können sie sich von fremdurteilen frei machen?
  • wann fällt es ihnen am leichtesten fallen, all ihre schmutzigen träume zu leben? was müsste geschehen, damit es möglich ist?
  • mit welchen menschen in ihrem leben können sie sich alles vorstellen? beschreiben sie diese menschen.
  • können sie anderen menschen gegenüber ein richtiges „schwein“ sein? warum?
  • wo liegen ihre grenzen des auslebens ihrer wünsche und ziehen sie bei anderen die grenze?