Tagesarchiv: 11. Februar 2010

selbstbefragung (34) – rituale

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um „rituale„.

  • welche täglichen rituale haben sie? beschreiben sie?
  • wie schwer fällt es ihnen, ihre eigenen rituale sein zu lassen? warum?
  • was halten sie von gesellschaftlichen ritualen? begründen sie ihre haltung.
  • ab wann werden für sie rituale zu einschränkenden regeln? wie gehen sie damit um?
  • haben sie schon rituale verweigert, ihnen etwas entgegen gesetzt? beschreiben sie.
  • welches ist für sie das schönste ritual? warum?
  • wenn sie ein tolles ritual erfinden könnten, wie würde das aussehen?
  • welche rituale gefallen ihnen überhaupt nicht (bei sich selber, bei anderen, in der gesellschaft)? zählen sie auf.
  • was verstehen sie überhaupt unter ritualen?
  • wie würde ihrer meinung nach die welt aussehen, wenn die menschen keine rituale entwickeln könnten? beschreiben sie.
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selbsterkenntnis und biografisches schreiben

des öfteren war hier schon die rede von der möglichkeit, seine vergangenheit mit dem biografischen schreiben in erster linie für sich selber aufzuschlüsseln. darum möchte ich dieses mal einen blick auf die frage werfen, ab wann es sich lohnt, sein leben zu analysieren und sich dem biografischen schreiben zu zu wenden. einige menschen sind der meinung, sie hätten nicht genug erlebt, um einen blick in die vergangenheit zu werfen. die erfahrungen zeigen etwas anderes. ganz gleich wer es ist, jeder mensch hat einschneidende oder begeisternde erfahrungen gemacht, die wertung der bedeutung des geschehenen liegt eigentlich nur bei einem selber. darum lautet die einfache antwort: es lohnt sich, wenn man möchte, immer einen blick in die vergangenheit zu werfen. es gibt keine altersbegrenzung für das biografische schreiben. selbsterkenntnis hat nichts mit der dauer der lebenserfahrung zu tun.

ein hinweis auf die altersunabhängigkeit könnte sein, dass schon mit jungen jahren angefangen wird, tagebuch zu schreiben. es kommt das gefühl auf, dinge festhalten zu möchten, die sich im alltag ereignet haben, die einen beschäftigen. oft geht dies einher mit den umwälzungen der pubertät. hier fängt mensch an, sich selbst zu reflektieren und sich in das soziale gefüge einzuordnen. vieles verunsichert, stellt in frage und wird neu zugeordnet. angefangen beim eigenen körpergefühl bis zur haltung den eltern gegenüber. der junge mensch fängt an, seine eigenen bedürfnisse zu formulieren, die schnell im widerspruch zu den gesellschaftlichen regeln und konventionen stehen können. schon in diesem moment scheint eine reflexion schriftlicher art möglich, denn was ist tagebuch schreiben anderes. techniken des biografischen schreibens müssen nicht in jahrzehntschritten angewandt werden. auch junge menschen finden schon worte für ihre bis dahin erlebten lebenskrisen und -höhepunkte.

und wer einmal seine alten tagebücher durchstöbert, Weiterlesen

selbstbefragung (33) – fröhlichkeit

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um „fröhlichkeit„.

  • in welchen momenten können sie ungezwungen fröhlich sein? beschreiben sie.
  • wie zeigt sich ihre fröhlichkeit?
  • wären sie gern fröhlicher in ihrem leben? warum?
  • gehen ihnen manchmal fröhliche menschen auf den keks? wann und wann nicht?
  • kennen sie gute witze? schreiben sie einen auf?
  • können sie auf partys für stimmung sorgen? warum?
  • wie sieht für sie eine fröhliche welt aus? was fehlt dafür?
  • wen würden sie gern fröhlich machen? wie?
  • wer könnte sie fröhlich machen? wie?
  • sind sie manchmal depressiv verstimmt? warum?